Samstag, 12. Januar 2019

Der schnellste Körperteil

Hallo Leute,

da denkt man doch, bei einem Läufer laufen ... die Beine. Richtig. Das sind aber nicht die einzigen Körperteile. Bei Frauchen zumindest. Da läuft nämlich auch noch die Nase. Je kälter, desto stärker.

Sprich: im Winter, ab Temperaturen von 5 Grad abwärts, läuft ihre Nase mehr oder weniger pausenlos. Und bei Minusgraden packt Frauchen das Taschentuch gar nicht mehr weg, sondern behält es gleich in der behandschuhten Hand. Sieht für die anderen Läufer sicher lustig aus, so als ob Frauchen pausenlos mit der weißen Fahne wedeln würde, hehehe.

Geht es Euch auch so? Oder ist Frauchen da ein Nasen-Phänomen?

Und kann da mal jemand etwas erfinden? So eine Art Tropfenfänger wie ein Bufftuch zum Umbinden für die Nase? Natürlich muss es stylish sein. So ein umfunktionierter Kaffeekannen-Tropfenfänger ist ja uncool. Hm, mal sehen, vielleicht fällt mir da noch was ein.

Ansonsten verabschiede ich mich nächste Woche ins Trainingslager nach Mallorca. Frauchen wandert und läuft, ich futtere mich durchs Hotelbüffet.
Hasta luego (= bis bald)
Euer Iwan

Samstag, 5. Januar 2019

Byebye 2018 - willkommen Laufjahr 2019

Hallo Leute,

jetzt ist das neue Jahr schon 5 Tage alt ... Zeit, mit 2018 komplett abzuschließen und Euch einen Ausblick auf unsere Vorhaben 2019 zu geben.

Also: 2018 hat Frauchen einen neuen Rekord aufgestellt, was die Stundenzahl und die gelaufenen Kilometer betrifft: rund 2.178 km kamen zusammen! Das entspricht auch wieder über 100.000 verbrannten Kalorien, oder (um in meiner Währung zu bleiben) circa 77 Kaiserschmarrn.

Besondere Highlights, was neue persönliche Bestzeiten und Strecken betrifft, waren nicht dabei. Immerhin dreimal ist Frauchen bei 10 km-Läufen unter einer Stunde geblieben, in London, Lenngries und beim Silvesterlauf Nürnberg.
Ansonsten hat sie ihren ersten Bergtraillauf allein gemacht, sie kommt immer mehr auf den Geschmack. Und es ist ein übles Gerücht - das ich hiermit weit von mir weise - dass ich möglichst viele Läufe in Österreiche heraussuche, nur um an Kaiserschmarrn zu kommen ....

Was haben wir 2019 vor? Da haben uns leider die Organisatoren schon einen Strich durch den geplanten Halbmarathon in Alcudia / Mallorca gemacht. Denn sie haben einfachen den Termin vom zweiten Märzwochenende (wo wir sowieso zwecks Urlaub vor Ort wären) auf Ende März gelegt. Und seit der Airberlin-Pleite gibt es kaum noch vernünftige Flüge von Nürnberg nach Mallorca. Erstens vergleichsweise teuer und zweitens unmögliche Flugzeiten - 4 Uhr früh hier los, zurück wäre man 1:50 Uhr in der Nacht wieder da.
Also abgehakt. Ich richte unsere Saisonplanung auf den Höhepunkt Ende August, den Karwendelmarsch, aus. Mit hoffentlich ebenso tollem Wetter wie 2017:


Derzeit sieht es also wie folgt aus:
  • 1. Mai 10 km Moritzberglauf (geplant)
  • 11. Mai  5 km virtual Race for Save the Manatees
  • als Organisator: 24. Mai Tiergartenlauf Nürnberg
  • 10. August 5 km WomensRun Frankfurt (ergänzt nach Hinweis von Patenkind, siehe Kommentare, hüstel)
  • 31. August Karwendelmarsch (52 km)
  • 8. September 23,2 km Achenseelauf
    (das ist die Jubiläumsausgabe, da müssen wir bei unserem Lieblingslauf dabei sein!)
  • 13. Oktober HM Palma
  • 26. Oktober 8 km Panoramatrail beim Trailrunningfestival Salzburg
  • 1. Dezember 10 km Valencia
So, nun wünsche ich noch allen Freunden, Bekannten, Läufern und Nichtläufern ein gutes Jahr 2019, viel Gesundheit (ein guter Bekannter musste seine Vorbereitung für den Tokio Marathon verletzungsbedingt verschieben, und das Rennen ist schon Anfang März!), Glück, Erfolg und ausschließlich positive Erlebnisse!

Bis bald euer Iwan

Dienstag, 1. Januar 2019

Zum Jahresende nochmal Vollgas

Hallo Leute,

ich hoffe, Ihr seid gut "rübergerutscht" ins neue Jahr. Wir auch, ich habe Frauchen heute morgen daher gleich mal zum lockeren Auslaufen gescheucht.
Jetzt fragt Ihr sicher, "Auslaufen wovon"? Ja, es ist kaum zu glauben, dieses Mal hat es endlich mal wieder mit dem Silvesterlauf Nürnberg geklappt. Die letzten Jahre war Frauchen immer angemeldet, und bekam dann wahlweise eine böse Erkältung, Rücken oder eine Grippe. Ich habe ja schon langsam geglaubt, sie will sich drücken, habe sie aber trotzdem unverdrossen immer wieder angemeldet. Und diesmal war - natürlich - wieder der Wurm drin. Die Fußverletzung, die sie sich Anfang November zugezogen  hatte ... seitdem gerade mal maximal 1 Stunde am Stück gelaufen, nie länger, gerade erst wieder Hügeltraining begonnen, zur Fußschonung immer die alten, ausgelatschten Trailschuhe an. (Und bevor jetzt die Besserwisser schreien, dass das schlecht sei - sie hat zwischendurch auch mal andere, neuere Laufschuhe angehabt, da wurde der Fuß prompt wieder schlechter.)
Am Sonntag dann das Startersackerl abgeholt. Ganz ehrlich: wenn es nicht der Silvesterlauf und damit das besondere Datum wäre, und das Orgateam extrem nett - so unter Kosten-/Nutzengesichtspunkten lohnt es sich nicht:
Für 15 Euro kriegt man viele Flyer, ein Aftershave (!), ein Beutelchen mit undefinierbarem Inhalt (Gras? Tee? Cannabis?) sowie Gemüsechips. Das war´s. Später auch keine Medaille.
Aber egal, Frauchen wollte halt das Jahr gut ausklingen lassen. Das Wetter dachte sich "wenn die schon starten will und nicht krank ist, vermiese ich es ihr". Zwar 7 Grad, aber pünktlich nach dem noch trockenen 5-km-Rennen fing es an zu sprühregnen. (Gibt es dieses Verb eigentlich?)
Also missmutig Parkplatz gesucht, und Käppi zum halbwegs Schutz der Brille gegen die Nässe aufgesetzt, dann Richtung Start am Wöhrder See getrabt. Es war wieder recht voll, rund 1.300 Starter wollten die 2 Runden absolvieren. Frauchen musste zwar nur 14 min. bis zum Start warten, das reichte aber, um in diesem fiesen Wetter ziemlich auszukühlen. Sie war übrigens regelrecht fassungslos, dass manche Starter in kurz / kurz am Start standen ...
Die ersten zwei Kilometer brauchte sie, um ihre Füße wieder aufzutauen. Die Strecke ist durchgehend asphaltiert, gut zu laufen, drei scharfe Kurven, das ist es an "Schwierigkeiten". Frauchen legte ziemlich schnell los, übersah dann das "km 3"-Schild und wunderte sich, wie sich dieser dritte Kilometer zog. Mangels Schnell-Lauf-Training und langen Läufen wurden die Beinchen auch schnell recht schwer.
Seit Jahren hat sie sich angewöhnt (Tipp von mir), während des Rennens nicht fortwährend auf die Zwischenzeiten zu gucken. Das irritiert sie zu sehr. So soll sie bei einem 10er bei 5 km schauen, wie sie liegt. Wenn sie unter 30 min. liegt, dann weiter Vollgas (ja, ich weiß, sie ist nun mal kein Usain Bolt, für sie ist das schnell!) und bei km 9 nochmal schauen, ob es für eine Zeit unter 60 min. reicht.
Gestern dann das für sie Horrorszenario - die Überrundung. Bei früheren Starts konnte sie es vermeiden, dieses Mal erwischte es sie durch den Sieger der Herrenkonkurrrenz ca. 150 Meter vor der 5 km-Marke (für sie) bzw. Ziel 10 km (für ihn). Aber die Uhr bot ihr gleich einen erfreulichen Anblick: 29:37! Also nix mit "langsamer Angehen lassen", weiter voller Speed. Sie schaute auch die ganze Zeit, ob sie jemanden aus meiner Twitter-Timeline sah - aber "nur" Beate, die als Zuschauerin am Rand stand und ihren Mann anfeuerte. Der natürlich viel schneller als Frauchen war ...
In der zweiten Runde kam dann Frauchens übliches Problem bei solchem Wetter: kühle Luft, sie schwitzt, Sprühregen macht trotz Käppi die Brille nass - die dann zusätzlich noch beschlägt. Also Sicht sehr behindert. Das zweite Mal hoch zur Bahnbrücke überholte Frauchen zwei Läuferinnen und hörte nur eine weibliche Stimme "Hallo Anette".  Sie grüßte zwar zurück, konnte aber beim besten Willen nicht erkennen, wer das gesagt hatte! Also auf diesem Weg Entschuldigung.
Runter von der Brücke, scharfe Rechtskurve, Endspurt. Was ihr eine 59:29 einbrachte, ich bin sehr zufrieden mit dieser Sub-60-Zeit. Bestzeit für alle bisherigen Starts beim Silvesterlauf. 791. von 1.079 Finishern, 189. Dame und Platz 9 in ihrer Alterklasse.
Für dieses gute Ergebnis habe ich ihr dann großzügig wie ich bin erlaubt, abends einen Nachschlag vom Nudelsalat zu nehmen.
Jetzt wünsche ich Euch allen noch ein gutes, gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2019 - mögt Ihr alle Eure Wünsche und Ziele verwirklichen!
Bis bald Euer Iwan


Mittwoch, 19. Dezember 2018

Rückblick 2018 - das Jahr der Abschiede

Hallo Leute,

ich versuche mich schon seit Tagen aufzuraffen, um wie gewohnt meinen bärigen Monat-für-Monat-Jahresrückblick zu halten. Aber irgendwie gelingt es mir nicht.

Was war das nur für ein Jahr? Gerade erst begonnen, schon vorbei. Keine läuferischen Highlights zu vermelden, keine besonderen Reiseziele bereist. Also alles wie immer?

Nein, leider nicht. das Jahr 2018 wird als sehr disruptiv bei uns in Erinnerung bleiben. Mit vielen Veränderungen und Abschieden.
  • Frauchen hat sich im Sommer entschieden, nach 9 Jahren ihre Stelle als Marketingleiterin aufzugeben, und nun etwas ganz Anderes zu machen. Seit 30 Jahren das erste Mal nichts mit Finanzdienstleistungen, seit 26 Jahren das erste Mal keine Führungsposition mehr. Ihr war letztendlich ihre Gesundheit und Zufriedenheit wichtiger - die Lebensqualität ist doch besser, wenn man mal wieder in Ruhe schlafen kann.  
  • Einige plötzliche schwere Krankheits- und sogar Todesfälle gab es im Verwandschafts- und Freundeskreis. Auch das bringt einem zum Nachdenken, was wirklich wichtig ist im Leben, und wie man seine Zeit verbringen will.
  • Bei zwei langjährigen Partnerschaften machte jeweils der Mann überraschend Schluss. (Ich will ja jetzt nicht von "Midlife-Crisis" sprechen, hehehe) Auch hier mussten Leben komplett neu ausgerichtet werden.
  • Und noch ein trauriges Geschehen im Verwandtenkreis: älteres Ehepaar, er pflegebedürftig, lebt in der eigenen Wohnung. Sie plötzlich schwerkrank, Notaufnahme, Intensivstation, längerer Krankenhausaufenthalt. Für beide gab es jetzt nur noch die Option "Pflegeheim". Gar nicht erst zurück in die Wohnung, die nun aufgelöst wird. Der Gedanke, von jetzt auf gleich aus dem gewohnten Umfeld gerissen zu werden, nicht mehr selbst entscheiden zu können, was passiert und was man mitnimmt ... das hat uns doch sehr schockiert.
Deswegen freue ich mich auf 2019. Das kann nur besser werden! 

Und ich will jetzt nicht ganz so schwermütig enden ... wobei ich heute vom Leben und vom Adventskalender schwer enttäuscht wurde: statt der erhofften weißen Dominosteine war eine ... ich wage es kaum auszusprechen ... igitt igitt igitt ... Ananas drin! Jetzt sagt doch mal bitte selbst: das ist doch  nichts für die Adventszeit?!

Bis bald Euer Iwan

Montag, 10. Dezember 2018

Saisonplanung 2019

Hallo Leute,

ich bin empört! Ab-so-lut empört! Hat Frauchen doch glatt mich und meinen wöchentlichen Post gestern vergessen. Und dann hat sie erst nach circa zwei Stunden gemerkt, dass ich sauer bin, ihr den Rücken zukehre und nicht mit ihr rede ... ohne Worte.
Nun gut, sie hatte auch viel um die Ohren die letzten Tage. Nein, keine Weihnachtsfeiern. Nur ein klitzekleines Nikolausessen, sonst waren es aber familiäre Verpflichtungen und der Anmeldestart für den Tiergartenlauf Nürnberg (da ist sie ja Mit-Veranstalter). Innerhalb von 8 Minuten (!) waren dieses Mal alle 600 Startplätze für den 24. Mai 2019 vergeben, neuer Rekord.
Dieses Datum ist dann ein Fixum, um das herum sich unsere Frühjahrsaktivitäten gruppieren. Denn ab zwei Wochen vorher und bis zwei Wochen nachher müssen wir hier vor Ort sein, da ist kein Kurztrip zu irgendeiner Laufveranstaltung drin. So fällt leider auch 2019 wieder der Women Trail Run, ein sehr schönes 3-Tage-Event in Zell am See, für uns aus.
Angemeldet sind wir derzeit für:
  • Womens Run Frankfurt (5 km), 10.8.
  • Karwendelmarsch (52 km), 31.8.
  • Palma Halbmarathon, 13.10.
Voraussichtlich starten wir:
  • Salzburg Trailrunning Festival Ende Oktober
  • Valencia (10 km), 1.12.
Letzteres hängt auch davon ab, ob nächstes Jahr ein Versprechen eingelöst wird - nämlich zusammen mit Frauchens Kusine einen Marathon zu laufen. Wann und wo, sucht die Kusine aus.
Und fürs Frühjahr überlegen wir noch, ob wieder mal Gebirgstälerlauf in Oberstdorf, oder Innsbruck Alpine Trail Festival. Wobei es dort erfahrungsgemäß wettertechnisch immer ein Jahr schön, ein Jahr mies ist ... und 2018 war es schön ... und nein, ich  bin nicht abergläubisch!
Schauen wir mal, was mir noch so unter die Tatzen kommt zum Anmelden! Und Ihr so? Was habt Ihr schon fest geplant vor?
Bis bald Euer Iwan

Montag, 3. Dezember 2018

Und wieder einmal ... Valencia


Hallo  Leute,

ich bin hin und her gerissen. Frauchen war dieses Jahr das erste Mal allein in Valencia zum 10 km-Lauf, Herrchen und ich wollten lieber die Adventsatmosphäre hier in Deutschland genießen. (Und ich besonders das Öffnen des Adventskalenders, gestern war ein Gutschein für eine Packung weiße Dominosteine drin, jammjamm!)
Ich habe also Fozzie als Vertretung (Aufpasser und Vertretungscoach) mitgeschickt. Außerdem hatte ich sowieso keine großen Hoffnungen, weil Frauchen ja nun seit 4 Wochen einen kaputten rechten Fuß hat. Wäre ich  mal besser mitgefahren ...

Superschönes Wetter. Morgens rund 10 Grad, bis mittags ging es dann immer auf circa 22 Grad hoch, Sonne pur - bis auf Samstag Morgen, der Breakfast Run (5 km) fand noch bei Wolken statt.


Also: kurze Hosen und Shirt-Wetter. Frauchen und Fozzie haben übereinstimmend berichtet, dass man sie ins Flugzeug zurück fast schieben musste ...



Perfekte Organisation - die Abholung der Startunterlagen hat am Freitag Nachmittag genau 3 Minuten gedauert. Und sowohl der Starterbeutel als auch der Finisherbeutel waren wieder sehr reich bestückt.

Frauchen ließ sich ohne meinen mahnenden Einfluss ("Brauchst Du das wirklich?") auf der Marathonmesse auch noch zum Kauf eines - ich zitiere - "schnuffigen" Laufshirt hinreißen:


Der Fuß hielt. Zwar mit Schmerzen, die aber jeden Tag weniger wurden. Vielleicht hatte sie das auch der "Wärmecreme", die im Starterbeutel zu finden war, zu verdanken? Und nein, Frauchen schluckt keine Schmerzmittel. Nie nicht. Entweder der Schmerz ist noch aushaltbar oder nicht, betäubt wird er jedenfalls nicht.

Freitag nach Ankunft im Hotel also schnell umziehen und dann ein langsamer Trab durch den Turia-Park.
Samstag besagter Breakfast Run - 5 km in erstaunlich schnellen 29:51 min. Der Wettkampf begann dann aber erst nach der Ziellinie: es gab belegte Brötchen (Bocadillos), süße Teilchen, Mandarinen, Kakis, Wasser und Isogetränke sowie Radler. Das war Nahkampf vom Feinsten ...


Sonntag dann 8:30 Uhr der Startschuss für den Marathon (neuer Streckenrekord, sehr schneller Kurs) und den 10 km-Lauf. Frauchen startete verhalten, die ersten 5 km sind sowieso mehr Durchschlängeln und dieses Mal achtsam sein, dass man nicht umknickt. Und ja, der Start auf den zwei Fahrspuren über die große Brücke ist auch beim vierten Mal wieder Gänsehautfeeling. Die 5 km-Marke passierte Frauchen in 31:55, also auch dieses Jahr keine Zeit unter 1:00:00 in Sicht. Nachdem der Fuß aber hielt, legte sie einen negativen Split hin und erreichte in 1:01:42 das Ziel. Nachdem ja niemand dabei war, um mich zum Aufspringen anzureichen, musste sie dieses Mal allein finishen.
Mit dieser Zeit wurde sie 5.333 von 8.500 Startern, und immerhin 76. in ihrer Altersklasse,



Ansonsten genossen die beiden 2,5 sonnige Tage am Meer, in der Altstadt, bei Tapas und Pinchos (nein, ich bin nicht neidisch, ich bin nicht neidisch ...).



Etwas bizarr sei nur die üppige Weihnachtsdeko überall gewesen, plus Musikuntermalung mit "Let it snow", "Drivin´ home for christmas", "White christmas" usw.

Fazit: Zuerst hatten wir uns über den neuen Termin Anfang Dezember geärgert. Aber hätte der Lauf wie üblich Mitte November stattgefunden, wäre er im Dauerregen weggeschwemmt worden. So war es wieder ein Spätsommerwochenende, mit perfekter Organisation, schneller Laufstrecke, toller Anfeuerung an der Strecke und einem spektakulären Zieleinlauf.

Nun widme ich mich besagten Dominosteinen.

Bis bald Euer Iwan


Sonntag, 18. November 2018

Da laufen Erinnerungen mit ...

Hallo Leute,

Frauchen kann wegen ihres Fußes immer noch nur eingeschränkt laufen gehen. Sie läuft halt auf flachen, möglichst ebenen Wegen. Was ihr eigentlich so gar keinen Spaß macht ... Deswegen habe ich mich heute gewundert, als sie bestens gelaunt und mit breitem Grinsen vom Lauf zurückkam.
Das lag weder am langsam heilenden Fuß noch am eisigen Ostwind, sondern daran, was sie heute anhatte. Sie trägt ja brav die ganzen Wettkampfshirts, die sich im Lauf der Zeit bei uns angesammelt haben, auf. Heute trug sie zum Beispiel das vom Mittelrhein-Halbmarathon, da waren wir 2007. (Der Lauf selbst war zum Vergessen, aber das Shirt ist sehr schön!)
Während ihres Laufes schweiften Frauchens Gedanken dann vom Shirt zu den anderen Bekleidungsstücken - wo sie fast jedes Teil an einen schönen Urlaub, Kurztrip oder Ähnliches erinnerte:
  • Schuhe - Nike aus einer Mall in der Nähe von Marco Island, Florida, Urlaub 2016
  • Hose - nichts Besonderes
  • Shirt - s.o.
  • Longsleeve - Nike aus dem Outletshoppingcenter nahe Palma, Mallorca, Urlaub 2017
  • Jacke - Salming, Expo zum Trailrunning Festival Salzburg 2016 
  • Stirnband, um die leicht frierenden Ohren zu wärmen - Startergutzi ebenfalls vom Trailrunning Festival Salzburg
  • Halstuch - Finishergeschenk beim Halbmarathon Alcudia 2017

Geht es Euch auch so, habt Ihr auch Teile, die Euch sofort an andere Orte, in andere Zeiten "beamen"? Oder ist bei Euch alles emotionslos, ohne damit verbundene Erinnerungen? Bin gespannt!
Bis bald Euer Iwan