Montag, 10. Dezember 2018

Saisonplanung 2019

Hallo Leute,

ich bin empört! Ab-so-lut empört! Hat Frauchen doch glatt mich und meinen wöchentlichen Post gestern vergessen. Und dann hat sie erst nach circa zwei Stunden gemerkt, dass ich sauer bin, ihr den Rücken zukehre und nicht mit ihr rede ... ohne Worte.
Nun gut, sie hatte auch viel um die Ohren die letzten Tage. Nein, keine Weihnachtsfeiern. Nur ein klitzekleines Nikolausessen, sonst waren es aber familiäre Verpflichtungen und der Anmeldestart für den Tiergartenlauf Nürnberg (da ist sie ja Mit-Veranstalter). Innerhalb von 8 Minuten (!) waren dieses Mal alle 600 Startplätze für den 24. Mai 2019 vergeben, neuer Rekord.
Dieses Datum ist dann ein Fixum, um das herum sich unsere Frühjahrsaktivitäten gruppieren. Denn ab zwei Wochen vorher und bis zwei Wochen nachher müssen wir hier vor Ort sein, da ist kein Kurztrip zu irgendeiner Laufveranstaltung drin. So fällt leider auch 2019 wieder der Women Trail Run, ein sehr schönes 3-Tage-Event in Zell am See, für uns aus.
Angemeldet sind wir derzeit für:
  • Womens Run Frankfurt (5 km), 10.8.
  • Karwendelmarsch (52 km), 31.8.
  • Palma Halbmarathon, 13.10.
Voraussichtlich starten wir:
  • Salzburg Trailrunning Festival Ende Oktober
  • Valencia (10 km), 1.12.
Letzteres hängt auch davon ab, ob nächstes Jahr ein Versprechen eingelöst wird - nämlich zusammen mit Frauchens Kusine einen Marathon zu laufen. Wann und wo, sucht die Kusine aus.
Und fürs Frühjahr überlegen wir noch, ob wieder mal Gebirgstälerlauf in Oberstdorf, oder Innsbruck Alpine Trail Festival. Wobei es dort erfahrungsgemäß wettertechnisch immer ein Jahr schön, ein Jahr mies ist ... und 2018 war es schön ... und nein, ich  bin nicht abergläubisch!
Schauen wir mal, was mir noch so unter die Tatzen kommt zum Anmelden! Und Ihr so? Was habt Ihr schon fest geplant vor?
Bis bald Euer Iwan

Montag, 3. Dezember 2018

Und wieder einmal ... Valencia


Hallo  Leute,

ich bin hin und her gerissen. Frauchen war dieses Jahr das erste Mal allein in Valencia zum 10 km-Lauf, Herrchen und ich wollten lieber die Adventsatmosphäre hier in Deutschland genießen. (Und ich besonders das Öffnen des Adventskalenders, gestern war ein Gutschein für eine Packung weiße Dominosteine drin, jammjamm!)
Ich habe also Fozzie als Vertretung (Aufpasser und Vertretungscoach) mitgeschickt. Außerdem hatte ich sowieso keine großen Hoffnungen, weil Frauchen ja nun seit 4 Wochen einen kaputten rechten Fuß hat. Wäre ich  mal besser mitgefahren ...

Superschönes Wetter. Morgens rund 10 Grad, bis mittags ging es dann immer auf circa 22 Grad hoch, Sonne pur - bis auf Samstag Morgen, der Breakfast Run (5 km) fand noch bei Wolken statt.


Also: kurze Hosen und Shirt-Wetter. Frauchen und Fozzie haben übereinstimmend berichtet, dass man sie ins Flugzeug zurück fast schieben musste ...



Perfekte Organisation - die Abholung der Startunterlagen hat am Freitag Nachmittag genau 3 Minuten gedauert. Und sowohl der Starterbeutel als auch der Finisherbeutel waren wieder sehr reich bestückt.

Frauchen ließ sich ohne meinen mahnenden Einfluss ("Brauchst Du das wirklich?") auf der Marathonmesse auch noch zum Kauf eines - ich zitiere - "schnuffigen" Laufshirt hinreißen:


Der Fuß hielt. Zwar mit Schmerzen, die aber jeden Tag weniger wurden. Vielleicht hatte sie das auch der "Wärmecreme", die im Starterbeutel zu finden war, zu verdanken? Und nein, Frauchen schluckt keine Schmerzmittel. Nie nicht. Entweder der Schmerz ist noch aushaltbar oder nicht, betäubt wird er jedenfalls nicht.

Freitag nach Ankunft im Hotel also schnell umziehen und dann ein langsamer Trab durch den Turia-Park.
Samstag besagter Breakfast Run - 5 km in erstaunlich schnellen 29:51 min. Der Wettkampf begann dann aber erst nach der Ziellinie: es gab belegte Brötchen (Bocadillos), süße Teilchen, Mandarinen, Kakis, Wasser und Isogetränke sowie Radler. Das war Nahkampf vom Feinsten ...


Sonntag dann 8:30 Uhr der Startschuss für den Marathon (neuer Streckenrekord, sehr schneller Kurs) und den 10 km-Lauf. Frauchen startete verhalten, die ersten 5 km sind sowieso mehr Durchschlängeln und dieses Mal achtsam sein, dass man nicht umknickt. Und ja, der Start auf den zwei Fahrspuren über die große Brücke ist auch beim vierten Mal wieder Gänsehautfeeling. Die 5 km-Marke passierte Frauchen in 31:55, also auch dieses Jahr keine Zeit unter 1:00:00 in Sicht. Nachdem der Fuß aber hielt, legte sie einen negativen Split hin und erreichte in 1:01:42 das Ziel. Nachdem ja niemand dabei war, um mich zum Aufspringen anzureichen, musste sie dieses Mal allein finishen.
Mit dieser Zeit wurde sie 5.333 von 8.500 Startern, und immerhin 76. in ihrer Altersklasse,



Ansonsten genossen die beiden 2,5 sonnige Tage am Meer, in der Altstadt, bei Tapas und Pinchos (nein, ich bin nicht neidisch, ich bin nicht neidisch ...).



Etwas bizarr sei nur die üppige Weihnachtsdeko überall gewesen, plus Musikuntermalung mit "Let it snow", "Drivin´ home for christmas", "White christmas" usw.

Fazit: Zuerst hatten wir uns über den neuen Termin Anfang Dezember geärgert. Aber hätte der Lauf wie üblich Mitte November stattgefunden, wäre er im Dauerregen weggeschwemmt worden. So war es wieder ein Spätsommerwochenende, mit perfekter Organisation, schneller Laufstrecke, toller Anfeuerung an der Strecke und einem spektakulären Zieleinlauf.

Nun widme ich mich besagten Dominosteinen.

Bis bald Euer Iwan