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Sonntag, 8. Februar 2026

Das zweite Mal

 Hallo Leute,

2019 ist Frauchen das erste Mal bei einem Parkrun gestartet. Und fand das Konzept eigentlich sehr gut; ich wollte sie das also öfter machen lassen. Tadaahh,und nun war es soweit: tatsächlich schon der 2. Parkrun. Nach kaum 7 Jahren ... Unfassbar, wie die Zeit vergeht. 

Samstag Morgen ist halt immer Einkaufszeit. Aber nun hatte sich bärenstarker Besuch aus Bärlin, Entschuldigung, Berlin, angesagt: Manu aka Laufwelt kam mit meiner Freundin Pauline für ein Wochenende. Zum Entsetzen meines fränkischen Herrchens hat sie sich in Fürth ein Hotel gesucht. Zum Verständnis: Nürnberg und Fürth - das ist eine starke Rivalität und Frotzelei, als Nürnberger geht man nicht gern nach Fürth. ein Spruch ist: das Beste an Fürth sei die U-Bahn nach Nürnberg usw.

Egal, Samstag früh startete Frauchen mit besagter U-Bahn nach Fürth und holte Manu im Hotel ab. Dann ging es 10 min zu Fuß herunter in den Pegnitzgrund. Dort findet der Stadtpark Parkrun statt - zwei Runden in sehr schöner Natur. Das dachten sich auch die mehreren Dutzend Graugänse, die sich sehr lautstark auf dem Wiesengrund tummelten. Zuerst dachten die Damen ja, dass sie falsch seien - es war kaum ein Läufer zu sehen. Aber bis zum Start um 9 Uhr trudelten dann doch insgesamt 34 Starter ein. Und wie schon 2019 - ein Hund samt seinem Frauchen lief auch mit, 4,8 km immer mit Abstand hinter Frauchen, um dann doch auf den letzten Metern noch zu überholen. 


Wetter: um die 3 Grad, grau, zu Beginn leichter Niesel. Aber daran lag es nicht, dass ich als Coach nicht sonderlich zufrieden bin. Die Zeit! Die Zeit lässt mir die Haare zu Berge stehen: 35:20 min für 5 km. O.k. Frauchen hatte leider nochmal über 4 Wochen aussetzen müssen, hat gerade wieder 1,5 Wochen Training hinter sich - aber trotzdem! Und sie meinte, es wäre ziemlich anstrengend gewesen ... Immerhin nicht Letzte. 28. von den 34 Startern. 

Dann ging es mit Manu ins Hotel, sie holte dort meine Freundin Pauline Läufbär ab und wir beide verbrachten einen netten Nachmittag zuhause. Die Damen machten währenddessen Nürnberg unsicher - nicht die Läden, sondern viele Schritte durch die Altstadt, zur Burg und durch die Fußgängerzonen. Abends trafen wir alle uns dann noch zum Tapas Essen in Fürth (erwähnte ich schon einmal, dass ich Albondigas liebe?) und dann kam schon wieder die Zeit, Abschied zu nehmen.



 

Mal sehen, ob es wieder 7 Jahre dauert, bis Frauchen ihren dritten Parkrun absolviert? 

Bis bald, Euer Iwan 

 

Sonntag, 14. April 2019

Mein erstes Mal: parkrun

Hallo Leute,

gestern ist Frauchen zum ersten Mal bei einem parkrun gestartet. Ihr kennt das Konzept?  Weltweit, immer 5 km, immer kostenlos, von Freiwilligen organisiert, jeden Samstag, immer in einem Park.
@Laufwelt hatte uns darauf gebracht, sie ist eifrige Starterin und Helferin dort. Eigentlich sollte Frauchen ja schon letztes Jahr in Berlin beim Hasenheide parkrun ihre Premiere haben, als sie zur Leichtathletik EM dort war ... es ging sich aber nicht aus.
Nun sind 5 km Streckenlänge für Frauchen eher suboptimal - da ist sie in der Regel gerade erst warm geworden. Sie trabt halt lieber langsam und lange vor sich hin. Für mich als Coach kam es daher gerade recht, so war sie gezwungen, genau aus diesem "langer Lauf"-Trott mal rauszukommen.
Samstag der 13. kam, und mit ihm der Winter zurück. 3 Grad und eisiger Ostwind. Aber wenigstens schien die Sonne. Die Strecke ist einfach - eine Runde rund um den Wöhrder See in Nürnberg (der ist demnach nicht ganz so groß wie sein österreichischer Namensvetter ...). 
Aussicht und Stimmung waren gut, lauter nette Leute, insgesamt waren 66 am Start versammelt. Darunter ein kälteresistenter Londoner (kurz und Singlet), ein Hund (der auch vor Frauchen finishte), diverse Gesichter, die man schon von anderen Läufern hier in der Region kannte.
Frauchen hat ja ziemlichen Trainingsrückstand, deswegen war ich dann mit der Zeit von 29:45 min sehr zufrieden. Alles unter 30 min auf 5 km ist für uns gut. Krass war nur, als sie auf km 3 bis km 4 hinter sich Darth Vader hörte! Ein Läufer, der so laut und rasselnd atmete ... sie dachte, er fällt gleich um. Und der ließ sie dann am Anstieg zur Eisenbahnbrücke, eigentlich für Frauchen immer gut zum "Läufer einsammeln", einfach stehen! Naja, sie tröstete sich damit, dass sie seinen rasselnden Atem dann nicht mehr hörte ...
Gefinisht, tapfer dem angebotenen Kuchen widerstanden und im Trab zurück nach Hause. Denn Samstag ist Einkaufstag bei uns. Und der erledigt sich nicht von selbst.
Fazit: eine gute Idee, dieser parkrun. Wir werden bei künftigen Wochenendtrips immer schauen, ob dort ein solcher Lauf stattfindet. Demnächst sind wir in Nizza - dort leider nicht - und in Frankfurt - dort ja.
Das Resultat des schnellen parkruns gestern: heute schwere Beinchen beim langen Lauf. Und ich habe sie wirklich gescheucht, durch den Wald hier, diverse Steigungen hoch und runter. Denn - hüstel - ich habe Frauchen nämlich für den Mozart100 light angemeldet. 31 km und 1.140 Höhenmeter. Dazu demnächst mehr.
Bis bald Euer Iwan