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Dienstag, 16. Dezember 2014

Nachts sind alle Katzen, äh, Läufer grau

Hallo Leute,

bisher hat sich Frauchen gegen Laufen in der Dunkelheit erfolgreich gewehrt. In diesem Winter blieb ihr aber gar nichts anderes übrig: aufgrund verschiedener Umstände hieß es "Training ausfallen lassen" oder doch bei Dunkelheit loszockeln. Jetzt hat sie es ein paar Mal ausprobiert. Und war bass erstaunt, wie viele Läufer ebenfalls bei Dunkelheit unterwegs sind. Und zwar nicht nur auf der von ihr anfangs präferierten 900 Meter-Runde (immer um den Block herum, Tempo 30-Zone, wenig Verkehr, noch weniger Fußgänger, aber beleuchtet), sondern auch im Park gleich nebenan. Und der ist nicht beleuchtet. Und von den 6 Läufern, denen sie Sonntag abend dort begegnet ist, trug genau einer eine Stirnlampe ...
Frauchen hat festgestellt: wenn es nicht komplett bewölkt ist, dann reicht das vorhandene Großstadtlicht (wissenschaftlich Lichtstreuung genannt) aus, um auch noch den Park soweit zu erhellen, dass man den Weg sehen kann. Gut, Pfützen nicht gerade, aber wozu gibt es Goretex-Laufschuhe? Und besser als zuhause hocken bleiben ist es allemal.
Der einzige Unterschied zu tagsüber - man sieht nichts von der Umgebung, und entgegenkommende Läufer sind wirklich alle grau.
Jetzt testen wir das mal den Winter durch, und eventuell leihen wir uns dann mal eine Stirnlampe, um so etwas auszuprobieren. Aber was wir sicher nicht machen - bei einem Halbmarathon im Allgäu starten, der komplett in Dunkelheit verläuft. Da wollen wir doch die Berge sehen, das ist doch der halbe Spaß und die dreiviertel Motivation bei einem solchen Lauf!
Wie haltet Ihr es - lauft Ihr bei Dunkelheit? Und wenn ja, mit Stirnlampe?
Bin gespannt. Schöne letzte Woche vor Weihnachten!
Bis bald Euer Iwan