Hallo Leute,
Frauchen kam heute reichlich pikiert vom (erst zweiten Schnee-)Lauf diesen Winters zurück. Sie hatte noch einen Einkehrschwung beim Bäcker gemacht.
Der ist im Ausgangsbereich eines Supermarktes, klein und eng alles. Lange Schlange. Sie stellte sich hinten an.Weitere Kunden folgen dahinter. Eine ältere Dame mit Rollator (wer bairisch versteht: sah schon aus wie eine echte Zwiderwurzn) zahlte gerade an der Supermarktkasse. Sagte dann "so, da stehe ich an" und steuert ihren Rollator zielgerichtet vor Frauchen in die gerade vorrückende Schlange.
Frauchen fragt höflich "Entschuldigung, ich stehe hier auch an. Waren Sie ..." und kommt nicht dazu, die Frage zu beenden "... schon vorher hier in der Schlange?". Denn die alte Dame fängt sofort an, aggressiv loszubellen: "Ich war vorher schon da, sehen Sie nicht, dass ich gehbehindert bin! Unverschämtheit!"
Frauchen sagt also nochmal "Entschuldigung, ich habe ganz höflich gefragt, ob .." "Lassen Sie mich in Ruhe! Ich war vorher da, Sie könnten ja warten. Aber los, gehen Sie vor, auch wenn ich das nicht packe!" Und immer noch extrem laut und aggressiv. Frauchen sagte also nochmal ruhig (das hat sie viel Beherrschung gekostet, ich kenne ja meinen Zorngickel), weil sie sich nichts hat zuschulden kommen lassen, "Entschuldigung, ich lasse Sie gern vor, ich wollte es nur geklärt haben. Und ich hatte wirklich höflich gefragt ..." Die beiden vor und hinter Frauchen Stehenden nickten bestätigend.
Das Ende vom Lied: erst die Dame mit Rollator, Frauchen keines Blickes mehr würdigend, dann Frauchen. Ziemlich frustriert, weil sie so angebellt wurde.
Ich frage mich, ob das inzwischen der normale Umgangston in unserer Gesellschaft ist. Muss doch nicht sein! Mein Appell: Leute, seid nett zueinander! Freundlichkeit, Höflichkeit, Respekt vor anderen.
Bis bald Euer Iwan
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Freitag, 28. Februar 2020
Mittwoch, 26. August 2009
Freundlichkeit zahlt sich (nicht) aus
Hallo Leute,
eben kam Frauchen etwas befremdet vom Einkaufen zurück. Sie war im Supermarkt, stand mit gefülltem Wagen an der Kasse an, und dann kam eine Frau dazu, die nur ein Trumm in der Hand hatte. Frauchen fragte freundlich, ob sie nur dieses eine Teil hätte. Natürlich mit dem Pfadfinder-Hintergedanken (Tue jeden Tag eine gute Tat), die Dame vorzulassen. Antwort (und zwar schade, dass hier ohne Ton :-( "Was geht Sie das an?" Das Blaffen dazu müßt Ihr Euch vorstellen. Resultat: Frauchen etwas frustriert, dass ihr guter Gedanke so fehlinterpretiert wurde. Immerhin wurde die "Gegnerin" dann kleinlaut, und bedankte sich, als Frauchen zurückblaffte "dann hätte ich Sie halt vorgelassen ...".
Fazit: Jeder ist sich selbst der Nächste, Freundlichkeit wird nicht belohnt usw. Ich will ja nicht hoffen, dass ein solches Verhalten weiter um sich greift! Noch glaube ich an das Gute im Menschen :-)
Bis bald Euer Iwan
eben kam Frauchen etwas befremdet vom Einkaufen zurück. Sie war im Supermarkt, stand mit gefülltem Wagen an der Kasse an, und dann kam eine Frau dazu, die nur ein Trumm in der Hand hatte. Frauchen fragte freundlich, ob sie nur dieses eine Teil hätte. Natürlich mit dem Pfadfinder-Hintergedanken (Tue jeden Tag eine gute Tat), die Dame vorzulassen. Antwort (und zwar schade, dass hier ohne Ton :-( "Was geht Sie das an?" Das Blaffen dazu müßt Ihr Euch vorstellen. Resultat: Frauchen etwas frustriert, dass ihr guter Gedanke so fehlinterpretiert wurde. Immerhin wurde die "Gegnerin" dann kleinlaut, und bedankte sich, als Frauchen zurückblaffte "dann hätte ich Sie halt vorgelassen ...".
Fazit: Jeder ist sich selbst der Nächste, Freundlichkeit wird nicht belohnt usw. Ich will ja nicht hoffen, dass ein solches Verhalten weiter um sich greift! Noch glaube ich an das Gute im Menschen :-)
Bis bald Euer Iwan
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