Dienstag, 24. Januar 2023

Saisonplanung 2023

Hallo Leute,

irgendwie ist es verhext. Kaum ist Frauchen den einenInfekt los, steht schon die andere Erkältung in den Startlöchern. Also immer wieder mit gezieltem Training aussetzen. Dann fühlt sie sich fit, ich fange wieder mit dem Trainingsplan an ... und bätsch, eine Woche später wieder aussetzen. Dabei habe ich, fürsorglich wie ich bin, so eine schöne Saisonplanung gemacht:

Irgendwie muss ja die neue AK gebührend genutzt und gewürdigt werden. Zwischendurch, wenn es mit dem Training und den Beinchen passt, soll sie am 1. Mai noch den Moritzberglauf hier bei uns absolvieren, und im September, wenn er stattfindet, den Isarlauf.

Ein Schelm, wer denkt, dass ich die Läufe nach der Kässpatzn-, Spinatknödel- und Kaiserschmarrn-Dichte ausgesucht habe ... das ist reiner Zufall! 

Und was habt Ihr so vor dieses Jahr? Ich bin gespannt ...

Bis bald, Euer Iwan



Montag, 16. Januar 2023

Alter ist nur eine Zahl

 Hallo Leute,

ich hoffe, Ihr seid gut ins neue Jahr gestartet. Ich war etwas angesäuert, denn Herrchen hatte uns eine Infektion nach Hause geschleppt, und Frauchen hat sie dann leider in der ersten Januarwoche erwischt. Also kein Training. Dafür Vorbereitung auf die Feier zum 70 Geburtstag einer Tante. Da waren wir eingeladen (jawoll, auch ich!), die Feier war am Samstag in Frankfurt.

Wem Frauchen davon erzählte, kam häufig die Antwort "ach je, wie feiert denn die alte Dame?" oder "das Tantchen" ... Tja nun. Unsere Standardreaktion darauf war: "Die alte Dame / das Tantchen war in den letzten 4 Wochen auf

  • Techno-Silvesterparty
  • Rolling Stones Revival-Konzert
  • Status Quo Konzert
  • Kelly Family Konzert."

So ähnlich war dann auch die Feier. Frauchen traute sich im Gespräch mit ebenfalls 70 jähriger Freundin der Tante kaum zuzugeben, dass sie Frank Sinatra und Sammy Davis junior klasse findet. Denn besagte Freundin meinte nur "Hard Rock" und "Heavy Metal" auf die Frage, was sie so hört. Und wendete sich dann anderen Gesprächsthemen zu ...

Lektion daraus: Alter ist nur eine Zahl. Und heutige 70jährige waren in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts jung. Flower Power, Hippie, Woodstock - nix mit Stützstrümpfen, Corega Tabs und Apotheken Umschau (um mal ein paar Klischees zu bedienen).

Apropos, hatte ich schon erwähnt, dass ich Frauchen zur Feier ihres diesjährigen runden Geburtstags (60) wieder für den Karwendelmarsch angemeldet habe? So als Seniorengymnastik ...

Bis bald, Euer Iwan



Samstag, 31. Dezember 2022

Bizarrer Jahresabschluss: Silvesterlauf in kurz

 Hallo Leute,

letztes Jahr war es ja an Silvester schon warm. Liebt Frauchen (wenn nicht der Gedanke wäre, dass Klimawandel usw und Schaden an Natur ...), sie lief virtuell hier im Marienbergpark, gewertet für den Silvesterlauf Madrid. Heuer hatte ich sie wieder für den virtuellen Madrider Silvesterlauf angemeldet, 10 km zum Jahreabschluss müssen sein. Dann kam aber die Info: der Silvesterlauf Nürnberg findet statt. Also mausgerutscht und sie dort auch noch angemeldet. 

Anscheinend hat sich aber das Madrider Wetter gedacht, "kann ich auch hier". Es waren 15 Grad vorhergesagt. Gestern beim Abholen der Startunterlagen pfiff noch ein eisiger Wind. Das Starterpaket war für 22 Euro sehr sehr übersichtlich. Die Startnummer. Sicherheitsnadeln, wer brauchte. Ein 20-Euro-Gutschein für das sponsornde Sportgeschäft. Heute, trotz der Wärme, keine Getränke auf der Strecke. Keine Medaille. Nada. Egal, ich beriet Frauchen bei der Kleiderwahl (unten kurz, oben zwei Schichten), überzeugte Herrchen, uns zu fahren (damit er mich zum Finish wieder anreichen konnte), und nahm noch eine kleine Flasche Wasser mit. Bär denkt halt mit, so hatte Frauchen als Einzige was auf der Strecke zu trinken und wurde ein paar Mal dafür beneidet.

Es waren rund 450 Starter angemeldet für die 10 km, erstmals fand der Start auch separat vom 5 km-Lauf statt. Los ging es um 12 Uhr, Frauchens Magen knurrte fast lauter als das Startkommando! 12 Uhr ist eine unschöne Startzeit - vorher essen macht vollen Magen, mit Hunger laufen auch nicht gut - Frauchen hat halt vorher eine Banane gemümmelt. Die ersten 3 km liefen sehr schleppend, schwere Beinchen. Dann ging es besser - bis zum frustrierenden Moment der Überrundung. Die Strecke ist einfach: zwei Runden zu je 5 km um den Wöhrder See herum. Und kurz vor und dann nach der Eisenbahnbrücke (bei ca. km 4,5) überholten der 1. und der 2. bei den Männern. Frauchen lief tapfer weiter, sie war ja vor Weihnachten erkältet gewesen, strukturiertes Training nicht drin, Tempotraining schon gar nicht. Ich hatte Zeitziel 1:07;30 ausgegeben, Minimalziel nicht Letzte. 

Bei km 8 läuft man auf der Norikus-Seite am Badestrand entlang (bei den Temperaturen schon fast verlockend ...) und an ca. 100 Weihnachtsbraten, äh, Gänsen, vorbei. Die haben inzwischen keinerlei Scheu mehr vor den Menschen / Spaziergängern / Läufern - Frauchen musste Zickzack durch sie durch auf dem Weg, zwei besonders hartnäckige Exemplare weigerten sich stur, Platz zu  machen ...

Der erste Anstieg hoch zur Eisenbahnbrücke war deprimierend für Frauchen - sie konnte keinen überholen. Jetzt, auf der zweiten Runde, hat sie insgesamt 4 Läufer noch eingesammelt. Runter in einer Rechtskurve, und dann stand ich schon bereit zum Aufspringen. Endspurt (naja, minimale Beschleunigung, würde ich sagen) ins Ziel. Schnell noch das Beweisfoto:


 Mit der gestoppten Zeit war ich dann zufrieden: 1:05, 07 Und noch mehr mit der Ergebnislistenzeit, die ist nämlich 1:05, 03! Und sie ist nicht Letzte geworden! Sondern 127. von 149 Damen, 9. in ihrer AK (ab morgen hat sie eine neue AK!), und immer noch schneller als 21 Herren.

Damit haben wir beide uns unseren Silvester-Nudelsalat redlich verdient. Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch in ein hoffentlich friedlicheres, fröhliches, gesundes Neues Jahr. Feliz Año nuevo. Happy New Year.

Bis nächstes Jahr, Euer Iwan


Sonntag, 18. Dezember 2022

So schnell wird bär abgestempelt

 Hallo Leute,

ich twittere ja seit vielen vielen Jahren. Und seien wir mal ehrlich, jeder auf Twitter träumt davon, dass einer seiner Tweets mal durch die Decke geht ... tja, das ist mir nun auch passiert. Jedenfalls in Relation zu meinen "normalen" Tweets, die - wenn ich Glück habe - so Null bis 5 Reaktionen im Schnitt bewirken. 

Letzten Freitag saß ich also da, hatte meinen "Moin"-Begrüßungstweet abgesetzt und mich mit den üblichen netten Twitter-Bekannten ausgetauscht. Dabei lese ich parallel immer diverse Nachrichtenportale online durch. Alle berichteten von dem geplatzten Aquarium, dem Aquadome in Berlin. Überall stand was von Sachschaden, zwei verletzten Personen, glücklicherweise nicht mehr Verletzte. Nur stand nirgendwo etwas von den Fischen. Also setzte ich kurz nach 8 Uhr diesen Tweet ab:

Schaut mal auf die Anzahl Reaktionen - ich war baff. Und was mich fasziniert hat, was diese vielen Reagierer alles in mich hineininterpretierten. Was sie mir alles an den Kopf warfen ... manchen habe ich geantwortet, manche habe ich ob ihrer Wortwahl gleich mal geblockt. Ich nehme das Ganze als interessantes Experiment, ansonsten würde ich sehr schnell schizophren:

  • ich sei ein Vegetarierer / Veganer, weil ich Mitleid mit den Fischen hätte
  • ich sei ein Fleischfresser, denn ich würde ja Schweine usw. essen, warum ich denn nun Mitleid mit den Fischen hätte
  • es seien ja "nur" Fische, mit denen bräuchte man kein Mitleid haben
  • es gäbe schlimmere Probleme in der Welt
  • ich solle mich auf mein Sushi am Abend freuen
  • ich hätte eine Doppelmoral, weil ich mich nach den Fischen erkundige, aber nicht nach den für Fischstäbchen getöteten Fischen
  • wen würden Fische interessieren, das seien keine Menschen 
  • ob ich blind sei, das stünde doch überall (mit Link) - das war halt Stunden später.

Ich will nicht ungerecht sein, es gab es auch viel Zustimmung. 

Auf jeden Fall habe ich daraus gelernt: jeder interpretiert Worte anders. Und versucht, sein Weltbild dort unterzubringen. Ich kann nur sagen, die wenigstens kennen mich. Oder Frauchen persönlich. Die wissen, wie wir ticken.

Und ganz ehrlich: 1. lasse ich mir nicht die Schnauze verbieten 2. antworte ich höflich, wenn jemand mich auch höflich anschreibt 3. hoffe ich, dass auch mal ein Kaiserschmarrn-/Finisherfoto-Tweet von mir solche Werte erreicht!

Habt noch schöne restliche Adventstage. 

Bis bald,

Euer Iwan



Donnerstag, 8. Dezember 2022

Winter-Grinch gesichtet

 Hallo Leute,

ich habe hier einen Winter-Grinch sitzen. Sieht aus wie Frauchen, ein dick eingemummelte Frauchen. Benimmt sich aber wie ein Grinch. "Winter - bah!" "Ist so kalt" "Grau, grau, grau - ich hasse es" So geht es in einer Tour.

Ich bin ehrlich gesagt schon ziemlich genervt. Und würde ihr gern bessere Laune verpassen, aber selbst ein hübscher kleiner 1,5-stündiger Waldlauf hilft da nix ... Sie ist ein Sommerkind, mag schon immer keinen Winter - vor allem die Dunkelheit, aber auch die Kälte machen ihr zu schaffen. Dieses Jahr setzt es ihr anscheinend noch mehr zu. O.k. es ist auch ungemütlich, wir haben seit vielen Tagen die Sonne nicht mehr gesehen. Zeitweise ist auch tagsüber Deckenlicht erforderlich. Das Wetter kann sich nicht entscheiden, ob es nieseln, regnen oder einfach nur trüb sein will. 

Ich zähle die Tage, bis Wintersonnwende ist und es endlich wieder länger hell wird. Am liebsten würden wir die Zeit von November bis März überspringen - kurz aufwachen an Weihnachten, und ansonsten Winterschlaf halten. Bären haben da doch das bessere Konzept!

Bis bald Euer Iwan

Mittwoch, 23. November 2022

Nizza: Kurz nochmal in die Sonne

Hallo Leute,

meine Menschen waren letzte Woche 4 Tage in Nizza. Ich hatte dankend verzichtet, als ich die grausliche Wettervorhersage gelesen hatte: 13 Grad, wolkig, windig. War aber ein böser Fehler. Denn sie hatten fast nur Sonne, tagsüber sogar bis 20 / 22 Grad. Ich tröste mich damit, dass bei so einem Wetter ja keine Weihnachtsstimmung aufkommen kann! Und die haben wir nun mal, Dominostein-Season ....

Die Reise war ursprünglich ein Weihnachtsgeschenk 2020, wegen Corona von 2021 auf heuer verschoben. Die Anreise zum bewährten Hotel direkt an der Promenade des Anglais war eher suboptimal:

  • Aufstehen halb vier in der Früh, da der Zubringerflug nach Frankfurt so früh ging (und nein, seit sie mal wegen Zugausfall fast den Flieger in Frankfurt verpasst hätten, fährt Frauchen nicht mehr Zug zum Flug)
  • Flug nach Frankfurt extrem wackelig. Herrchen schwacher Magen. Die berüchtigte Tüte gesucht. Keine in der Sitztasche. Nirgendwo in der Reihe. Frauchen zur Stewardess getorkelt (wie gesagt, es war wackelig). Die wedelte Frauchen erst weg, meinte "in der Sitztasche", fing dann selbst an hektisch zu suchen. Bis ein anderer Passagier eine Tüte bei sich fand und Herrchen reicht, bei  dem die Erleichterung im wahrsten Sinne umgehend eintrat ...
  • Flug nach Nizza mit wunderschönen Ausblicken auf verschneite Alpen
  • Meine Geizkragen hatten sich aus ihrem letzten Nizza-Trip 2019 gemerkt, wo der Bus Linie 98 abfuhr - Kosten 6 Euro gegenüber 32 Euro mit dem Taxi. Für 6 km! Also rollten sie mit dem Koffer dorthin, andere Menschen warteten auch schon. Sie warteten. In der Sonne ja sehr angenehm. Ein Flexbus kam, alle anderen stiegen ein. Tja, nun. Irgendwann wurde Frauchen misstrauisch, googelte. Es hieß immer noch "Linie 98 fährt ab Terminal 1 ab". Hm. Trambahn kam regelmäßig alle paar Minuten. Meine Schnellmerker brauchten genau 45 Minuten, um festzustellen: a) Bus fährt nicht mehr b) dafür die Trambahn c) die kostet nur 1,50 Euro d) fährt bis ca. 1 km vors Hotel e) ab da kann man schön über die breite Promenade vor zum Hotel gehen.

Nach dem Einchecken und schnell was zwischen die Zähne ging Frauchen gleich mal laufen. Kurz / kurz. Eine Wohltat, mal wieder ordentlich schwitzen und Sonne und Wind auf der Haut zu spüren! Richtung Flughafen geht es auf der breiten Promenade direkt am Meer, rund 5 km, Umkehren,  eine kleine Bucht mitnehmen




und dann wieder zurück Richtung Altstadt. Herrchen saß derweil einfach an der Promenade, dort stehen sehr viele Stühle und Bänke, und schaute aufs Meer.

Am nächsten Tag dann erst zum Parc Phoenix - einer Art Palmengarten mit einigen Tiergehegen, es war wenig los, insgesamt wirkte der Parc aber leicht vernachlässigt.



Danach am Meer zurückspaziert und den Schlossberg erklommen. 






Was dieses Mal auffiel: sehr wenig Touristen im Vergleich zu Oktober oder April. Schön leer. Alles entspannt. Und Nizza ist eine sehr um Ökologie und Nachhaltigkeit bemühte Stadt. Breite Fahrradstreifen, keine Heizpilze mehr auf den Außenterrassen der Lokale, Plastik- und Abfallvermeidung im Hotel, guter und preiswerter ÖPNV. 

Samstag hat Frauchen erst mal ihr Hügeltraining absolviert (das hatte ich ihr schließlich aufgetragen!). Wieder hoch auf den Schlossberg laufen, dort kreuz und quer auf und ab, dann die vielen Treppen wieder runter. Danach sind sie mit dem Bus zum Cap Ferrat gefahren - dort gibt es einen sehr schönen Rundweg am Leuchtturm entlang, alles in allem auch 10 km. Hinter der Welle, das ist übrigens schon Italien ....







Sonntag dann noch ein letzter Lauf in kurz / kurz, wieder an der Promenade entlang. Die übrigens von sehr vielen Läufern frequentiert wird, Nizza ist eine echte Läuferstadt! Und dann hieß es schon wieder Abschied nehmen ... ich war gar nicht so traurig, denn ich habe mein Frauchen lieber hier unter meiner Aufsicht, hehehe.

Bis bald, Euer Iwan

 

Sonntag, 6. November 2022

Bye bye Tiergartenlauf

Hallo Leute,

seit heute morgen ist es ganz offiziell. Schweren Herzens drückte Frauchen auf den  "Senden"-Knopf. Und der Newsletter mit der Info, dass 2022 die letzte Ausgabe des Tiergartenlaufs war, ging raus.

Die Entscheidung fiel einvernehmlich mit dem Tiergarten. Sie hatten es sich ein paar Wochen in Ruhe, mit Abstand zum letzten Termin, überlegt. Die Reaktionen der Läufer, der Teilnehmer, der Sponsoren waren unisono "sehr sehr schade, so ein toller Lauf, wir werden ihn vermissen". Das zeigt: Frauchen hat wohl doch alles richtig gemacht die letzten Jahre.

Aber so ging es nicht mehr weiter. Der Arbeits- und Zeitaufwand war mega. Das alles "nebenbei" zu wuppen, geht halt einfach nicht. Und die Familie hat darunter gelitten, vor allem Oma braucht nun nach der schweren OP und Reha mehr Zeit. Ich wollte mein fröhliches, lustiges Frauchen zurück, nicht das angespannte, gestresste, das versuchte, es allen recht zu machen. Und sich dabei oft auch dumm bis frech anreden lassen musste, ein Beispiel:

Wir bieten die Startplatzbörse an, falls jemand dann doch nicht kann am Raceday. Viele Veranstalter sagen "Pech gehabt, Startgeld ist futsch, Tschüss". Wir nicht. Für jede Ummeldung berechnet die Zeitmessfirma 5 Euro. Und genau diesen Betrag wollten wir vom Ummelder, damit wir nicht noch mehr draufzahlen. Das tun wir eh schon, da jeder Buchungsposten auf dem Konto auch Geld kostet. Die letzten Jahre lief alles ohne Probleme, dieses Jahr hatten einige "Schlaue" sich Startplätze gesichert, die sie überteuert verhökern wollten. Wenn Frauchen das merkte, hat sie es unterbunden. Andere maulten herum wegen der 5 Euro. Wieder andere drohten mit rechtlichen Schritten, weil die Ummeldung nicht sofort im System war. Usw. und so fort. 

Frauchen und ihre Tiergartenlauf-Partnerin bekamen im Lauf der Zeit auch Angebote, den Lauf (also Marke, Domain, Lizenz) zu "verkaufen". Wäre sicher finanziell interessant gewesen, aber dann hätten ihnen andere reingeredet. Es gab auch jetzt schon viele Schlauberger (Entschuldigung, gut meinende Leute), die ihnen sagen wollten, was sie zu ändern hätten: 

  • Shirt und Medaille separat bestellen lassen
  • Preise Startgeld erhöhen
  • Auf Präsentation in der Lagune verzichten
  • Cut off-Zeiten runtersetzen
  • Cut off-Zeiten hochsetzen
  • und und und

Das alles wollte Frauchen nicht. Sie hatte damals, 2015, mit Katrin und dem Verwaltungsleiter vom Tiergarten eine Vision. Ein Lauf von Läufern für Läufer. Diese Vision fand im LAC Quelle einen guten Partner. Sie wollten ein Gesamtpaket anbieten, für die ganze Familie ebenso wie für schnelle Läufer. Und ihr ist es lieber, das jetzt alle sagen "Schade, wir werden Euch vermissen" als "der Lauf ist auch nicht mehr das, was er mal war ....".

Ihr fiel es schwer, weil sie wusste, die Enttäuschung wird groß sein. Aber so gab es wenigstens noch einmal ein Jahr Patenschaft für die Geparden, und eine ordentliche Spende für die Jugendarbeit des LAC Quelle.

So, genug Nostalgie. Eine Ära ist zu Ende. Bye bye Tiergartenauf.

Bis bald Euer Iwan