Samstag, 15. September 2012

Halbmarathons - Licht und Schatten

Hallo Leute,
morgen ist der Halbmarathon rund um den Brombachsee, wo sich Frauchen und ich schadlos halten wollten für den etwas mißglückten Achensee-Lauf. Und was ist nun? Der zweite Wetterumschwung und Temperatursturz innerhalb von zwei Wochen, Frauchen prompt erkältet. Sie ist jan un sehr empfindlich bei Kälte ... und Kälte ist bei ihr alles unter 25 Grad. Plus, wohlgemerkt. Naja, schaun mer mal. Vor allem, weil doch die neuen T-Shirts da sind, mit meinem Konterfei drauf. Sie sollja schließlich Werbung laufen für unser Buch!
Das war der Schatten. Licht ist was ganz Tolles: Sie hat sich angemeldet für den Disney World Halbmarathon 2013! In Florida! Und die ganze Reise ist nun schon gebucht! Ich kann gar nicht mehr aufhören, meine Sätze mit Ausrufezeichen zu beenden! Den ich als ihr Coach muss ja wohl mit, das ist doch klar. Stellt Euch vor, Iwan im Magic Kingdom, Iwan fährt die Thundermountain Railroad Achterbahn, Iwan im Space Mountain ... achso, Frauchen erinnert mich gerade daran, dass ein Coach seinen Läufer coachen soll und nicht irgendwo im Vergnügungspark rumhüpfen darf.
Ich melde mich morgen nach dem Lauf mit Fotos, versprochen.
See you (ich übe schon mal Ami-Slang)
Euer Iwan

Samstag, 8. September 2012

Wetterwiederholung, und keiner merkts

Hallo Leute,
heute habe ich es mal mit den Medien. Ist außer mir eigentlich irgendjemand aufgefallen, dass RTL am Dienstag in den 18:45 Uhr-Nachrichten den Wetterbericht (kompletten Anmoderationsfilm plus Vorhersage) vom Montag gebracht hat? Und es hat sich auch keiner dafür entschuldigt ... damals, als das mal mit der Neujahrsansprache vom Bundeskanzler Kohl passierte, war der Aufschrei groß. Nun juckt so etwas wohl keinen mehr ...
Anderes Thema: Habt Ihr eigentlich schon "Ted" gesehen? Diesen Film über den absolut rüpelhaften Bären, der doch ein Herz aus Gold hat? Nicht dass wir uns auch so benehmen, ich bestelle mir jedenfalls keine hüstel, hüstel Begleitdamen nach Hause ... dann schon eher Pizza! Auf jeden Fall ist Ted ja nun sagenhaft politisch unkorrekt. Und hat Sprüche auf Lager, die jedem anständigen Bären die Schuhe ausziehen. Jetzt wurde er auch auf Bayerisch synchronisiert. "Er ist eine Flirtmaschine, dieser Ted, ein bayerischer Casanova mit Plüschohren: Er klimpert mit den schwarzen Knopfaugen, sagt „Mei, du schaugst sowas von guad aus“ und die Sache mit seinem Haserl Tami-Lynn ist geritzt, vielmehr der Kaas is bissn." Soweit der Münchner Merkur. Muss ich glatt doch noch rein, in den Film, mit Frauchen. Und ich bin sicher, in der Fischkopf-Hochburg Hamburg wird er nicht gezeigt - die verstehen ihn dann ja nicht, den Ted.
Bis bald Euer Iwan




Dienstag, 4. September 2012

Widriges Wetter, frustriertes Frauchen

Hallo Leute,
auch die Alliteration im Titel hilft nicht darüber hinweg: der diesjährige Achenseelauf war für uns eher zum Abhaken.
Letzten Mittwoch hier das Abschlußtraining bei 25 Grad, kurze Hosen, kurzes Shirt. Dann sind wir nach Tirol gestartet. Donnerstag ging noch, in der Nacht zu Freitag dann der (angekündigte) Wetterumschwung. Der war aber doch heftiger als gedacht. Tagsüber 6 (!) Grad, Schnee ein paar hundert Meter weiter oben. Dauerregen 1 1/2 Tage lang. Das Warmlaufen am Samstag war eher ein Kaltschnattern. Ich war heilfroh, im warmn Zimmer bleiben zu können. Eisiger Wind, Nieselregen, bäh. Das verträgt Frauchen gar nicht, auch wenn wir Laufklamotten für kälteres Wetter dabei hatten. Andere Läufer anscheinend nicht, denn nur so kann ich mir die vielen kurzen Hosen und ärmellosen Shirts über zum Teil apart blauen Beinen oder Armen erklären ...
Bei der Startnummernabholung bekam man gleich nochmal einen Warnzettel in die Hand gedrückt: "Auf eigene Gefahr", "gefährliches Gelände", "Laufstrecke kann geändert oder abgebrochen werden". Und die Dame wünschte nicht wie sonst "viel Erfolg", sondern "viel Glück".
Sonntag dann zwar ein kleines Wunder - Sonnenschein - aber immer noch mollige 11 Grad am Start, kalter Gegenwind auf den ersten 4 und letzten 4 Kilometern, nasse Strecke. Und die Kilometer zwischen 15 und 21 sind ja voll der Bergtrail, die waren rutschig. Ich hatte ziemlich Angst um Frauchen, wollte ihr entgegengehen - so war es auch ausgemacht. Nur Herrchen stand wie die deutsche Eiche hinter dem Ziel und mich hatte er bis zum Kopf in eine Tragetasche eingeschnürt ... so hing ich hilflos fest und musste zugucken, wie die Minuten wegtickten. Bis endlich Frauchen angehoppelt kam (nein, laufen kann ich das als kritischer Coach nicht mehr nennen, war sehr unrund). Sie war stocksauer, weil sie nur unwesentlich schneller als 2011 war - aber diverse Minuten langsamer als wir es uns eigentlich erhofft hatten.
Naja, haben wir uns halt frustriert nachmittags mit Kaiserschmarrn vollgestopft. Neue Chance dann am 16.9. beim Seenland-Halbmarathon.
Bis bald Euer Iwan

Freitag, 24. August 2012

Endlich -mein Buch ist da!



Hallo Leute,
ich platze ja fast vor Stolz! Mein Buch ist da. ich bin jetzt offiziell Buchautor! Ich, Iwan der Bär! Und man kann es schon bei Amazon bestellen :-)
Worum es geht? Ganz einfach, Frauchen und ich haben einen Ratgeber zum Thema Laufen geschrieben - sie aus ihrer Sicht, ich kommentiere, gebe weise Ratschäge, runde alles mit Sarkasmus ab ....
Und es gibt Fotos aus unserer Privat-Schatulle. Wer also gute (und erprobte!) Lauftipps haben will, schöne Strecken weltweit kennenlernen oder einfach nur mal herzhaft lachen will, der ist hier richtig.
Und wer will, dem gebe ich, Iwan, auch gerne eine persönliche Widmung - Pfotenabdruck inklusive.
So, jetzt wusele ich aber erstmal los, die Belegexemplare im Bekanntenkreis zu verteilen!
Bis bald Euer Iwan

Donnerstag, 23. August 2012

Ein Schabrackentapir namens Bao Bao

Hallo Leute,

Bao Bao ist tot, gestern im Berliner Tiergarten gestorben. Und ja, ich weiß, das war der einzige Panda in Deutschland. Warum ich Schabrackentapir schreibe? Das hängt mit einer Anekdote zusammen ...
Ich durfte ja mal wieder nicht mit, aber Herrchen und Frauchen waren vor ein paar Jahren ein Wochenende in Berlin. Neben Musical und Reichstag stand auch Zoo-Besuch auf dem Programm: Knut und Bao Bao gucken. Als hätten wir nicht genug Bären hier bei uns in der Wohnung!
Naja, jedenfalls, es war noch die Zeit mit dem vollen Knut-Hype. Daher drängte Frauchen, als sie in den Zoo kamen, gleich mit Macht zum Knut-Gehege. Und guckte nur kurz links und rechts, wo es lang geht. Herrchen war schon mehr interessiert, und sah rechts ein großes Gehege mit einem liegenden Tier. Frauchen, der große Tierkenner, warf im Vorbeieilen einen Blick drauf und meinte "Schabrackentapir. Nix Besonderes. Gucken wir später."
Nachdem sie dann Knut ausgiebig angeglotzt hatten (Riesenauflauf, Absperrungen, Knut gar nicht weiß, sondern vom Wälzen im Gehege schmuddelig braun), gingen sie wieder los, um nun Bao Bao zu suchen. Machten dabei aber einen großen Bogen um das Schabrackentapir-Gehege am Eingang. Bis sie nach langem Suchen und durch diverse Hinweissschilder kapierten, dass der vermeintliche Tapir eben doch .... ein Panda war. Nun ja, seit damals darf sich Frauchen einiges zum Thema "welcher Tierkenner verwechselt schon einen Panda mit einem Tapir? anhören. Sehen sich ja auch wirklich sehr ähnlich, solche Viecher ....

Bis Bald Euer Iwan

Sonntag, 12. August 2012

Tiere des Sommers

Hallo Leute,
es ist Sommerloch, also wird viel über Tiere berichtet. Ich fasse mal zusammen: Klausi, das Krokodil im Klausendorfer Weiher. War dann doch kein Krokodil, sondern erst ein Biber und letztendlich dann doch eine Bartagame. Kann man ja auch locker verwechseln ...
Diese  Woche dann das Drama um das Eichhörnchen im Gullydeckel. Habt Ihr dieses schreckliche Foto gesehen, wo es nur mit dem Kopf rausguckte, und sonst feststeckte? Die "Retter" haben gezogen, geschoben, Ohren angelegt und gedrückt. Zum Schluß, mit Olivenöl eingerieben, flutschte es dann. Das arme Vieh starb dann aber hinterher - haben die "Retter" gar nicht verstanden, sei wohl Streß gewesen .... hallo? Ich möchte Euch mal sehen und hören, wenn Ihr das hättet mitmachen müssen ... kein Wunder, dass das arme Tier gestorben ist.
Dann war da noch der Schwarzbär, der sich in Colorado mehrfach und ungeniert in einem Laden am Süßwarenregal bediente. Schön vor der Überwachungskamera. Er war jedenfalls sehr ordentlich, so wie wir Bären alle - hat keinen Dreck gemacht, keine Unordnung, hat halt nur nicht gezahlt. Aber wo sollte er denn auch Geld herhaben? Jedenfalls ist er jetzt auf Youtube ein Hit - dafür kann man gern mal ein Auge zudrücken.
Und zu guter Letzt noch ein Tierchen, was uns zuhause heute sehr amüsiert hat, hehehe. Frauchen hat gegessen, will ihren Teller in den Geschirrspüler stellen - nur war der schon besetzt. Von einem großen grauen Nachtfalter, der wohl ein kühles und dunkles Plätzchen gesucht hat. Erst ein spitzer Schrei, dann rannte Frauchen ein Tuch holen, um den Falter nach draußen zu befördern. Damit schafft sie es wohl aber nicht zu Youtube .... schade eigentlich.
Bis bald Euer Iwan

Dienstag, 7. August 2012

Bochum - Vorurteile bestätigt?

Hallo Leute,
letztes Wochenende waren wir in Bochum. Herrchen und Frauchen im Musical, Starlight Express. Ich nur so mit, denn glaubt Ihr, ich lasse sie allein fahren?
Man hat ja so als gebildeter Bär seine Vorstellung (um nicht zu sagen seine Vorurteile) von Bochum. Revier, Ruhrpott, grau, Currywurst. Grönemeyer halt.
Tja, was soll ich sagen? Vom Ruhrpott habe ich wenig gesehen. Es ging von der einen Autobahn auf die andere, auf die dritte, und dann waren wir schon am Hotel. Direkt neben der Musicalhalle. Scheint alles dort sehr eng aufeinander zu liegen, da ist es hier in Bayern doch schon großzügiger im Abstand zwischen den einzelnen Städten. Was positiv auffiel: viele viele Bäume. Hätte ich nicht gedacht, dass Bochum so grün ist.
Currywurst gab es jedenfalls keine - für mich eh nicht, ich musste ja im Hotel bleiben. Herrchen ließ sich in der Fußgängerzone von der Bezeichnung "Bratwursthäuschen" abschrecken - das haben wir hier schließlich auch, dafür muss man nicht nach Bochum fahren .... konnte ja keiner wissen, dass es dort die stadtbeste Currywurst gibt. Die Stadtoberen sollten vielleicht mal über eine Umbenennung dieser Lokalität nachdenken!
Was aber absolut überraschend war: die vielen Karnickel. Überall wären sie, meinte Frauchen. Im Stadtpark, ganz viele. Ich habe es nicht geglaubt. Bis ich im Zimmer aus dem Fenster guckte (wir hatten Erdgeschoß, großer Flachbildfernseher, ich war also gut versorgt, während meine Menschen im Theater waren ....) Ähm, wo war ich gerade? Faden verloren ... Also nochmal von vorn: Ich guckte im Zimmer aus dem Fenster, und da waren doch tatsächlich zwei so kleine Nager direkt unterhalb. Wären ja ein guter Zwischendurch-Snack gewesen, aber ich weiß ja, was sich gehört. Und fresse keine Bewohner einer fremden Stadt auf.
Mein Fazit: Bochum ist eine überraschend hübsche kleine Stadt, denkt man gar nicht. Überflüssig zu sagen, dass ich auf der Rückfahrt dann mit Gesängen aus dem Musical gequält wurde ...
Bis bald Euer Iwan