Hallo Leute,
was für ein Unterschied zu letztem Wochenende: da waren es 7 bzw. 6 Grad und ergiebiger Regen, in höheren Lagen Schnee, als wir in der Ecke Lenggries / Sylvenstein / Achensee waren. Dieses Wochenende dagegen: 27 Grad, strahlender Sonnenschein. Dann sind die Berge einfach nur traumhaft ... Nur Frauchen war mal wieder angesäuert - auf Basis der Erfahrung des letzten Wochenendes hatte sie für 2 Tage einen Koffer dabei, in dem 3 Garnituren Laufklamotten (für kaltes, warmes, nasses, trockenes, windiges Wetter) sowie 2 Garnituren Wanderklamotten (dito) waren. Fast alles kam ungetragen wieder mit zurück.
Freitag war ich erst mit im Büro - wir sind von da aus weitergefahren und Frauchen wollte mich nicht im Parkhaus lassen. Erst war mir recht langweilig (so ein Bürojob wäre nichts für mich), aber dann ließ ich mich von der Geschäftsführungsassistentin kraulen, habe bei einem Meeting unqualifizierte Beiträge abgegeben und überhaupt nach besten Kräften den Betrieb aufgehalten ... so konnten wir schon um 13 Uhr Richtung Berge aufbrechen. Noch schnell Oma eingesammelt (Herrchen wollte nicht wieder mit, er ist nicht so ein Bergfan), ordentlich die Staus rund um München mitgemacht und um 17 Uhr dann nach einem kleinen Gewitter noch schnell zur Wiesen- und Hügel-Hausrunde gestartet. Die Wade hielt. Frauchen kam sich zwar sehr langsam vor; ich als ihr Coach habe jedoch alle Aufzeichnungen und schnell festgestellt, dass sie 1 Minute (auf 40) schneller war als Anfang Juli.
Gestern hat Frauchen mich in der Pension gelassen und war mit Oma am Achensee wandern. Und schlichtweg alles machen, was man vor einem ernstgenommenen Wettkampf nicht tun soll: 5 Stunden Wanderung über Stock und Stein, mit ordentlich Höhenmetern. Einen Kaiserschmarrn gegessen. Empörung meinerseits! Naja, dafür habe ich mich an den zwei Stücken Apfel-Streuselkuchen schadlos gehalten, die mir die nette Pensionswirtin wieder aufs Zimmer gestellt hat.
Abends noch die Startunterlagen abgeholt. Der Isar-Lauf fand heuer zum 9. Mal statt. Die Strecke führt von Bad Tölz einfach entlang der Isar nach Lenggries und auf der anderen Seite wieder zurück (Halbmarathon), bzw. Wendepunkt noch hinter Wegscheid (30 km), für die 10 km ist Start in Lenggries und einfach der Nase nach nach Bad Tölz. Da wir ja eigentlich letzte Woche den Achenseelauf gehabt hätten, hat sich Frauchen nur für die 10 km angemeldet. Die Strecke kennt sie im Schlaf - eine ihrer Trainingsstrecken für lange Läufe in der Gegend. Die Anmeldegebühr mit über 40 Euro (20 Euro Startgebühr, 19 Euro Finishershirt, Vorverkaufsgebühr) ist ehrlich gesagt saftig. Dafür gab es zwar ordentlich Streckenkennzeichnung und Verpflegung, aber sonst nichts. Kein gut gefülltes Startersackerl, wie in Tirol. Nur im Ziel dann noch eine Medaille. Also face value eher negativ. (Ihr seht, ich habe bei Frauchen im Büro aufgepasst und doch ein paar Fachausdrücke aufgeschnappt!)
Heute morgen sollte Start 10:30 bzw. 10:35 Uhr (je nachdem, welche Infosite man las) sein. Wir waren 10:15 Uhr da. Angemeldet ca. 150 Leute (168 waren es laut Ergebnisliste) für den 10er. Ein Startbogen stand da. Zwei Dixie-Klos. Und das wars. Um 10:34 Uhr kam dann ein Kombi mit zwei Herren, die das Veranstaltershirt trugen. Der eine brabbelte - leider unverständlich - ins Megaphon, dann kündigte er den Startschuss an, dann zählte er runter, und krümmte den Finger am Abzug. Nur leider wollte die Pistole nicht so recht. Also alle Mann so losgelaufen. Musste mir allerdings Frauchen erzählen, denn ich wurde zu meiner großen Empörung im Auto gelassen! Und auch als Oma dann mit dem Auto nach Bad Tölz gefahren war, hat sie mich nicht mitgenommen zum Zieleinlauf!!!! Frauchen hat nur erzählt, dass sie anfangs ganz verhalten anging (den ersten km in 6:50), um dann langsam etwas zuzulegen. Insgesamt war sie nach 1:05:25 im Ziel (laut Liste, leider Bruttozeitmessung, noch 11 Sekunden länger). Damit war sie 143. von 168 Startern, 9. in ihrer Altersklasse und 56. von 68 Frauen. Aber was viel wichtiger war: die Wade hat gehalten und sie konnte sogar einen Schlußspurt hinlegen!
Fotos der Strecke gab es leider nicht, da unser Hausfotograf (Herrchen) nicht dabei war. Aber ich habe Euch mal ein paar aus früheren Gelegenheiten zusammengestellt:
So, und nun geht es Freitag weiter mit drei Bergläufen, dem Viking´s Women Trail in Zell am See. Wir freuen uns darauf. Schöne Woche, bis bald
Euer Iwan
Sonntag, 13. September 2015
Montag, 7. September 2015
Achenseelauf 2015 - der Lauf ohne uns
Hallo Leute,
wir sind wieder zurück vom Achensee. Schockgefrostet von viel Regen und 6 Grad, mindestens 3 Kilo schwerer vom vielen Frustkaiserschmarrn. Dahin waren zwei Monate Berglauftraining - geschreddert von einer linken Wade, die nicht so wollte wie Frauchen und ich es uns dachten.
Das Blödeste an der Sache ist, dass alles schmerzfrei ging - auch Bergwandern. Nur halt Laufen nicht. Wir sind trotzdem Mittwoch mit Hoffnung auf Wunderheilung Richtung Tirol gestartet ... die Wunderheilung blieb aber aus. Freitag dann 18 Minuten (!) langsamst durch die Gegend getrabt, Samstag immerhin schon 30 Minuten. Frauchen hätte am liebsten jeden entgegenkommenden Läufer angeblafft, ob er / sie überhaupt weiß, wie toll es ist, ohne Schmerzen laufen zu können!
Samstag Nachmittag dann die Startunterlagen abgeholt. Das gut gefüllte Startersackerl wollten wir uns doch nicht entgehen lassen. Für 30 Euro gibt es immer ein Laufutensil (dieses Jahr eine Mütze), Nudeln (sehr lecker), Tiroler Steinöl und andere Gutzis. Sicherheitshalber hat Frauchen dann doch den Zeitmesschip gar nicht abgeholt. Ich kenne sie, Unvernunft ist ihr zweiter Vorname. Sonst hätte sie vielleicht doch ... man könnte ja mal versuchen ... bis Achenkirch ist es ja eben ... und überhaupt.
Gestern morgen dann der Start bei - erstmals, seit wir dabei sind - strömendem Regen. Und Saukälte. Die Berge rundherum weiß. Plus starkem Wind aus Norden. Das heißt auf dem "einfacheren" Streckenteil Richtung Achenkirch Gegenwind. Die favorisierten Kenianer führten von Beginn an das Feld an. Wir haben mit halb heulendem, halb lachendem Auge zugeschaut - denn Frauchen läuft sehr ungern bei Regen. Brillenträgerin halt. Und dieses Mal hatte sie ja den Verletzungsgrund, nicht starten zu müssen. Sonst hat das immer was von "kneifen". Apropos kneifen - jedes Jahr werden zwei Ziegen im Anhänger vorneweg gefahren, bis Achenkirch. Dieses Jahr hatten die beiden entweder auch "Wade" oder haben gekniffen wegen des Wetters ....
Sowohl bei den Herren als auch bei den Damen haben die kenianischen Sieger die Streckenrekorde nur um jeweils 2 Minuten verfehlt - eine Wahnsinnsleistung, wenn man neben den bereits erwähnten Wetterumständen noch überlegt, wie rutschig der 9 km-Steig von Achenkirch nach Pertisau durch den Dauerregen der letzten Tage gewesen sein muss!
Wir haben uns dann mit einem Frustkaiserschmarrn statt eines Triumphkaiserschmarrns getröstet. Die Vernunft hat gesiegt. Und abends ging dann doch schon ein langsamer Lauf über 1 Stunde hinter in ein Tal. Man ist ja schon dankbar für solche Erlebnisse! Mit dem Achenseelauf haben wir also noch eine Rechnung offen - nächstes Jahr ein neuer Anlauf, Frauchen unter 2:45 Stunden ins Ziel zu bringen. Und nächstes Wochenende geht´s mit Oma nach Lenggries, zum Isar-Lauf. Die 10 km müssten inzwischen schon wieder möglich sein - wenn die Wade weiter mitmacht ... bitte Daumen drücken.
Bis bald Euer Iwan
wir sind wieder zurück vom Achensee. Schockgefrostet von viel Regen und 6 Grad, mindestens 3 Kilo schwerer vom vielen Frustkaiserschmarrn. Dahin waren zwei Monate Berglauftraining - geschreddert von einer linken Wade, die nicht so wollte wie Frauchen und ich es uns dachten.
Das Blödeste an der Sache ist, dass alles schmerzfrei ging - auch Bergwandern. Nur halt Laufen nicht. Wir sind trotzdem Mittwoch mit Hoffnung auf Wunderheilung Richtung Tirol gestartet ... die Wunderheilung blieb aber aus. Freitag dann 18 Minuten (!) langsamst durch die Gegend getrabt, Samstag immerhin schon 30 Minuten. Frauchen hätte am liebsten jeden entgegenkommenden Läufer angeblafft, ob er / sie überhaupt weiß, wie toll es ist, ohne Schmerzen laufen zu können!
Gestern morgen dann der Start bei - erstmals, seit wir dabei sind - strömendem Regen. Und Saukälte. Die Berge rundherum weiß. Plus starkem Wind aus Norden. Das heißt auf dem "einfacheren" Streckenteil Richtung Achenkirch Gegenwind. Die favorisierten Kenianer führten von Beginn an das Feld an. Wir haben mit halb heulendem, halb lachendem Auge zugeschaut - denn Frauchen läuft sehr ungern bei Regen. Brillenträgerin halt. Und dieses Mal hatte sie ja den Verletzungsgrund, nicht starten zu müssen. Sonst hat das immer was von "kneifen". Apropos kneifen - jedes Jahr werden zwei Ziegen im Anhänger vorneweg gefahren, bis Achenkirch. Dieses Jahr hatten die beiden entweder auch "Wade" oder haben gekniffen wegen des Wetters ....
Wir haben uns dann mit einem Frustkaiserschmarrn statt eines Triumphkaiserschmarrns getröstet. Die Vernunft hat gesiegt. Und abends ging dann doch schon ein langsamer Lauf über 1 Stunde hinter in ein Tal. Man ist ja schon dankbar für solche Erlebnisse! Mit dem Achenseelauf haben wir also noch eine Rechnung offen - nächstes Jahr ein neuer Anlauf, Frauchen unter 2:45 Stunden ins Ziel zu bringen. Und nächstes Wochenende geht´s mit Oma nach Lenggries, zum Isar-Lauf. Die 10 km müssten inzwischen schon wieder möglich sein - wenn die Wade weiter mitmacht ... bitte Daumen drücken.
Bis bald Euer Iwan
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Samstag, 29. August 2015
Comics bilden, jawoll!
Hallo Leute,
reden wir heute mal nicht über Sport, Laufen, Wade oder ähnliche Themen, die bei Frauchen derzeit nur ein böses Knurren auslösen. Reden wir über Bildung, denn schließlich hat Deutschland ja den Ruf als Land der Dichter und Denker. Das gilt dann wohl auch für seine Bären, will ich doch hoffen.
Frauchen ist ja nun ein echter Bücherwurm. Kein Buchladen, an dem sie vorbeikommt. Und ist sie drin, ist das Minimum 3 Bücher, die gaaaanz zufällig den Weg in ihre Tasche finden. Bezahlt selbstverständlich, bevor hier Mißverständnisse aufkommen. Von online-Buchshops ganz zu schweigen. Und wenn sie am Samstag im Supermarkt an der Kasse noch auf Herrchen warten muss, guckt sie halt ein bißchen in den Büchergrabbeltisch mit den Remittenten - und schon sind wieder 5 neue Bücher im Haus. Wie es sich gehört, haben wir unsere halben Meter Goethe, Shakespeare, Schiller, Storm, Nestroy, Fontane und wie die Klassiker alle heißen. Dazu die neuen Klassiker wie Agatha Christie, Michael Connelly, Peter Robinson und andere mehr. Daneben stehen ganz selbstverständlich die Lustigen Taschenbücher von Disney, alle Carl Barks- und Don Rosa-Duck.Bände, alle Asterixbände, Spirou & Fantasio, Tim & Struppi - und meine Lieblinge Umpa Pah sowie Boule & Bill. Sollten alle Pflichtlektüre werden.
Glücklicherweise wurde in unserer Familie nicht auf Frauchens Opa gehört, der Comics als Schundliteratur abqualifizierte. Sondern auf Frauchens Papa, der selbst immer auf die neuen Asterix-Bände wartete. Und dass Comics bilden, beweise ich Euch gern:
Also - unser Appell - lest was Ihr in die Finger kriegen könnt - und lest auch Comics. Um auf das eingangs erwähnte Tabuthema zu kommen ... muss Frauchen derzeit noch machen, denn durch die kaputte Wade hat sie viel viel Zeit ...
Bis bald Euer Iwan
reden wir heute mal nicht über Sport, Laufen, Wade oder ähnliche Themen, die bei Frauchen derzeit nur ein böses Knurren auslösen. Reden wir über Bildung, denn schließlich hat Deutschland ja den Ruf als Land der Dichter und Denker. Das gilt dann wohl auch für seine Bären, will ich doch hoffen.
Frauchen ist ja nun ein echter Bücherwurm. Kein Buchladen, an dem sie vorbeikommt. Und ist sie drin, ist das Minimum 3 Bücher, die gaaaanz zufällig den Weg in ihre Tasche finden. Bezahlt selbstverständlich, bevor hier Mißverständnisse aufkommen. Von online-Buchshops ganz zu schweigen. Und wenn sie am Samstag im Supermarkt an der Kasse noch auf Herrchen warten muss, guckt sie halt ein bißchen in den Büchergrabbeltisch mit den Remittenten - und schon sind wieder 5 neue Bücher im Haus. Wie es sich gehört, haben wir unsere halben Meter Goethe, Shakespeare, Schiller, Storm, Nestroy, Fontane und wie die Klassiker alle heißen. Dazu die neuen Klassiker wie Agatha Christie, Michael Connelly, Peter Robinson und andere mehr. Daneben stehen ganz selbstverständlich die Lustigen Taschenbücher von Disney, alle Carl Barks- und Don Rosa-Duck.Bände, alle Asterixbände, Spirou & Fantasio, Tim & Struppi - und meine Lieblinge Umpa Pah sowie Boule & Bill. Sollten alle Pflichtlektüre werden.
Glücklicherweise wurde in unserer Familie nicht auf Frauchens Opa gehört, der Comics als Schundliteratur abqualifizierte. Sondern auf Frauchens Papa, der selbst immer auf die neuen Asterix-Bände wartete. Und dass Comics bilden, beweise ich Euch gern:
- Wann wurde Queen Victoria von England gekrönt?
- Wie hießen die früheren Herrscher von Venedig?
- Die Tonleiter in Silben, bitte ...
Also - unser Appell - lest was Ihr in die Finger kriegen könnt - und lest auch Comics. Um auf das eingangs erwähnte Tabuthema zu kommen ... muss Frauchen derzeit noch machen, denn durch die kaputte Wade hat sie viel viel Zeit ...
Bis bald Euer Iwan
Sonntag, 23. August 2015
Tiergartenlauf 2016 - wir organisieren einen Laufwettkampf
Hallo Leute,
ja, tatsächlich wahr - Frauchen organisiert zusammen mit @katitria eine Laufveranstaltung! Und zwar den 2016 erstmal ausgetragenen Tiergartenlauf hier in Nürnberg. Was das Besondere ist? Der heißt nicht nur "Tiergarten"lauf, sondern findet komplett im Tiergarten statt.
Und für die Nicht-Nürnberger: "Tiergarten" heißt der Zoo hier. Das ist nicht einfach ein Ort, wo Tiere leben, sondern ein echter Landschaftszoo, nicht künstlich angelegt, sondern mit vielen Bäumen und Sandsteinfelsen. Und mit einigen saftigen Steigungen - also durchaus eine herausfordernde Strecke.
Der Termin steht nun fest: 3. Juni 2016 (ein Freitag), abends ab 18:30 Uhr. Es gibt erst einen Kinderlauf, dann die Hauptläufe - einmal 6,6 km, einmal 10 km - je nach Lust und Kondition zwei oder drei Runden. Vorbei an Erdmännchen, Nashörnern, Pelikanen, Eisbären ... Ja, ich habe mich durchgesetzt, wäre ja gelacht, wenn die ausgerechnet die Bären ausgelassen würden auf der Runde. Aber ich schätze mal, damit habe ich mich dann bei den künftigen Teilnehmern nicht beliebt gemacht - zu den Eisbären geht´s nämlich ganz schön steil hoch ....
Wie man auf die Idee kommt, so einen Lauf durchzuführen? Katrin und mein Frauchen kamen zeitgleich und unabhängig voneinander auf die Idee, als sie Manus Laufbericht vom Tiergartenlauf in Berlin gelesen haben. In vielen Städten gibt es Läufe durch die Zoos - nur hier in Nürnberg nicht. Wo wir doch den schönsten Landschaftszoo Deutschlands haben! Gedacht, Kontakt hergestellt, viele Gespräche zur Vorbereitung geführt, Termin gesucht ... und nun wird´s ernst!
Also - wer schon immer mal Nürnberg besuchen wollte - gleich den Termin notieren: 3.6.2016. Erst laufen, dann ein Wochenende in Nürnberg mit schönen Biergärten, Burg, Altstadt usw. genießen ... das wäre doch eine gute Idee? Und mich könnt Ihr dann auch gleich persönlich kennenlernen.
P.S. Falls ich bis dahin noch bei Frauchen bin. Der Wade geht´s noch nicht besser, strikte Laufpause, Laune mies, ich will eigentlich lieber ins Hotel ziehen ... und kriege Panik beim Blick auf den Kalender: jetzt in 14 Tage soll sie eigentlich den Achensee umrunden, schon an Maurach vorbei kurz vor Achenkirch sein. Auweia. Ich halte Euch auf dem Laufenden.
Bis bald Euer Iwan
ja, tatsächlich wahr - Frauchen organisiert zusammen mit @katitria eine Laufveranstaltung! Und zwar den 2016 erstmal ausgetragenen Tiergartenlauf hier in Nürnberg. Was das Besondere ist? Der heißt nicht nur "Tiergarten"lauf, sondern findet komplett im Tiergarten statt.
Und für die Nicht-Nürnberger: "Tiergarten" heißt der Zoo hier. Das ist nicht einfach ein Ort, wo Tiere leben, sondern ein echter Landschaftszoo, nicht künstlich angelegt, sondern mit vielen Bäumen und Sandsteinfelsen. Und mit einigen saftigen Steigungen - also durchaus eine herausfordernde Strecke.
Der Termin steht nun fest: 3. Juni 2016 (ein Freitag), abends ab 18:30 Uhr. Es gibt erst einen Kinderlauf, dann die Hauptläufe - einmal 6,6 km, einmal 10 km - je nach Lust und Kondition zwei oder drei Runden. Vorbei an Erdmännchen, Nashörnern, Pelikanen, Eisbären ... Ja, ich habe mich durchgesetzt, wäre ja gelacht, wenn die ausgerechnet die Bären ausgelassen würden auf der Runde. Aber ich schätze mal, damit habe ich mich dann bei den künftigen Teilnehmern nicht beliebt gemacht - zu den Eisbären geht´s nämlich ganz schön steil hoch ....
Wie man auf die Idee kommt, so einen Lauf durchzuführen? Katrin und mein Frauchen kamen zeitgleich und unabhängig voneinander auf die Idee, als sie Manus Laufbericht vom Tiergartenlauf in Berlin gelesen haben. In vielen Städten gibt es Läufe durch die Zoos - nur hier in Nürnberg nicht. Wo wir doch den schönsten Landschaftszoo Deutschlands haben! Gedacht, Kontakt hergestellt, viele Gespräche zur Vorbereitung geführt, Termin gesucht ... und nun wird´s ernst!
Also - wer schon immer mal Nürnberg besuchen wollte - gleich den Termin notieren: 3.6.2016. Erst laufen, dann ein Wochenende in Nürnberg mit schönen Biergärten, Burg, Altstadt usw. genießen ... das wäre doch eine gute Idee? Und mich könnt Ihr dann auch gleich persönlich kennenlernen.
P.S. Falls ich bis dahin noch bei Frauchen bin. Der Wade geht´s noch nicht besser, strikte Laufpause, Laune mies, ich will eigentlich lieber ins Hotel ziehen ... und kriege Panik beim Blick auf den Kalender: jetzt in 14 Tage soll sie eigentlich den Achensee umrunden, schon an Maurach vorbei kurz vor Achenkirch sein. Auweia. Ich halte Euch auf dem Laufenden.
Bis bald Euer Iwan
Montag, 17. August 2015
Gereizter Tiger
Hallo Leute,
da wäre ich ja zur Zeit lieber mit einem gereizten, schlecht gelaunten Tiger in einem Käfig eingesperrt als mit Frauchen in derselben Wohnung! Was los ist?
Da musste sie sich wohl langsam eingestehen, dass es nicht von selbst weggeht, wenn sie normal weitertrainiert. Also Laufpause Samstag, Sonntag und heute. Ihre Laune dementsprechend. Wir ducken uns schon alle, wenn sie durchs Wohnzimmer tigert.
Und ich als Coach bin auch nicht sehr begeistert: in 20 Tagen ist Achenseelauf, sie muss noch zwei lange Läufe machen, aber mit der Wade? Bitte drückt die Daumen, dass es morgen besser geht!
Bis bald Euer Iwan
da wäre ich ja zur Zeit lieber mit einem gereizten, schlecht gelaunten Tiger in einem Käfig eingesperrt als mit Frauchen in derselben Wohnung! Was los ist?
- Wetterumschwung - statt Sonne und Wärme Dauerregen und Kälte
- die linke Wade macht nicht mit - Trainingspause seit Freitag!
Da musste sie sich wohl langsam eingestehen, dass es nicht von selbst weggeht, wenn sie normal weitertrainiert. Also Laufpause Samstag, Sonntag und heute. Ihre Laune dementsprechend. Wir ducken uns schon alle, wenn sie durchs Wohnzimmer tigert.
Und ich als Coach bin auch nicht sehr begeistert: in 20 Tagen ist Achenseelauf, sie muss noch zwei lange Läufe machen, aber mit der Wade? Bitte drückt die Daumen, dass es morgen besser geht!
Bis bald Euer Iwan
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Dienstag, 11. August 2015
Kälteschock an der Nordsee
Hallo Leute,
meine Menschen waren mal wieder für 3 Tage ohne mich weg. Nordsee, Arlau Schleuse, Insel Nordstrand, Hallig Südfall. Falls Ihr das alles nicht kennen solltet - ein paar Kilometer nördlich von Husum. Sie wollten mit einer WWF-Exkursion das Wattenmeer erkunden, und einfach mal ein bißchen was anderes als hier bei uns im schönen Bayern sehen. Ich wollte bewußt nicht mit - immer wenn ich zur Nordsee gefahren bin, war die nicht da. Ebbe, sage ich da nur. Außerdem bin ich mehr der Biergarten / Kaiserschmarrn-Fan.
Statt meiner habe ich wieder Fozzie geschickt. Der war zuerst nicht so begeistert, hatte er sich doch gerade erst die letzten Sandkörner vom Sylt-Urlaub aus dem Fell geschüttelt. Aber die Aussicht auf ein Krabbenbrötchen bewegt ihn dann doch immer schnell zum Umdenken.
Freitag früh sind sie gestartet. Temperatur hier in Nürnberg um 5:30 Uhr: 24,1 Grad. Ankunft in Hamburg: Regen, 19 Grad. Mittags klarte es auf, Samstag früh begann mit Gewitter, dann Rest des Tages zwar Sonne, aber starker kalter Wind bei 21 Grad. Sonntag Sonne bei 23 Grad. Ankunft hier in Nürnberg dann 22 Uhr bei 30 (!) Grad. Kein Wunder, dass Frauchen bei den zwei Läufen an der Nordsee seltsame, hohe Pulswerte hatte. Sie liebt Wärme und das war dann doch für sie ein Kälteschock - nach dem letzten Lauf Donnerstag hier bei 36 Grad.
Ansonsten muss ich sagen, wenn ich mir die mitgebrachten Bilder so anschaue - schöne, einsame Gegend. Viele Schafe, wenig Menschen, wenig Häuser. Ideal zum Laufen. Nur wollte mir Frauchen dann einreden, dass es dort auch bergauf / bergab ging - das kann sie erzählen, wem sie will, mir nicht! Das bißchen Deich hoch, Deich runter zähle ich nicht als Berg ...
Und wie immer schon bei mir - die Nordsee war nicht da. Die Fahrt zu Hallig Südfall mit Kutschen geht natürlich auch nur bei Ebbe, durchs Watt ... aber trotzdem: so ein richtige "Meer-Gefühl" kommt da bei mir nicht auf.
So, und jetzt konzentrieren wir uns auf die drei (!) Wochenenden in den Bergen im September, immer mit mindestens einem Wettkampf. Da muss ich Frauchen fit kriegen; ich habe schon gesagt: beim Achenseelauf will ich eine 2:45 Zeit sehen, sonst ist es Essig mit Kaiserschmarrn!
Bis bald Euer Iwan
meine Menschen waren mal wieder für 3 Tage ohne mich weg. Nordsee, Arlau Schleuse, Insel Nordstrand, Hallig Südfall. Falls Ihr das alles nicht kennen solltet - ein paar Kilometer nördlich von Husum. Sie wollten mit einer WWF-Exkursion das Wattenmeer erkunden, und einfach mal ein bißchen was anderes als hier bei uns im schönen Bayern sehen. Ich wollte bewußt nicht mit - immer wenn ich zur Nordsee gefahren bin, war die nicht da. Ebbe, sage ich da nur. Außerdem bin ich mehr der Biergarten / Kaiserschmarrn-Fan.
Freitag früh sind sie gestartet. Temperatur hier in Nürnberg um 5:30 Uhr: 24,1 Grad. Ankunft in Hamburg: Regen, 19 Grad. Mittags klarte es auf, Samstag früh begann mit Gewitter, dann Rest des Tages zwar Sonne, aber starker kalter Wind bei 21 Grad. Sonntag Sonne bei 23 Grad. Ankunft hier in Nürnberg dann 22 Uhr bei 30 (!) Grad. Kein Wunder, dass Frauchen bei den zwei Läufen an der Nordsee seltsame, hohe Pulswerte hatte. Sie liebt Wärme und das war dann doch für sie ein Kälteschock - nach dem letzten Lauf Donnerstag hier bei 36 Grad.
Ansonsten muss ich sagen, wenn ich mir die mitgebrachten Bilder so anschaue - schöne, einsame Gegend. Viele Schafe, wenig Menschen, wenig Häuser. Ideal zum Laufen. Nur wollte mir Frauchen dann einreden, dass es dort auch bergauf / bergab ging - das kann sie erzählen, wem sie will, mir nicht! Das bißchen Deich hoch, Deich runter zähle ich nicht als Berg ...
Und wie immer schon bei mir - die Nordsee war nicht da. Die Fahrt zu Hallig Südfall mit Kutschen geht natürlich auch nur bei Ebbe, durchs Watt ... aber trotzdem: so ein richtige "Meer-Gefühl" kommt da bei mir nicht auf.
So, und jetzt konzentrieren wir uns auf die drei (!) Wochenenden in den Bergen im September, immer mit mindestens einem Wettkampf. Da muss ich Frauchen fit kriegen; ich habe schon gesagt: beim Achenseelauf will ich eine 2:45 Zeit sehen, sonst ist es Essig mit Kaiserschmarrn!
Bis bald Euer Iwan
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Sonntag, 2. August 2015
Irgendwann erwischt es jeden Läufer
Hallo Leute,
ist das nicht toll: ein Wettkampf auf einer schönen Laufstrecke, die Sonne scheint, es ist nicht zu warm (alternativ für Frauchen: zu kalt), man finisht in neuer persönlicher Bestzeit für diese Distanz. Ja, genau so wünscht man es sich ... Und so ist es auch ... jedenfalls manchmal. Hier aber unsere drei Horrorerlebnisse für Wettkampfteilnehmer:
Bis bald Euer Iwan
ist das nicht toll: ein Wettkampf auf einer schönen Laufstrecke, die Sonne scheint, es ist nicht zu warm (alternativ für Frauchen: zu kalt), man finisht in neuer persönlicher Bestzeit für diese Distanz. Ja, genau so wünscht man es sich ... Und so ist es auch ... jedenfalls manchmal. Hier aber unsere drei Horrorerlebnisse für Wettkampfteilnehmer:
- DNF
Did not finish. Nicht im Ziel angekommen. Warum auch immer. Hoffentlich nur ausgestiegen, weil einfach nichts mehr ging. Und nicht wegen einer Verletzung. Oder weil man/frau umgefallen ist vor Hitze (haben wir leider damals beim Mittelrhein-Halbmarathon 2007 mehrfach mit angucken müssen).
Frauchen ist es in Palma passiert, beim Halbmarathon im Oktober 2008. Das gebuchte Hotel lag leider genau zwischen Ballermann 6 und Schinkenstraße, an Schlaf war wenig bis nicht zu denken. Und auf Schlafentzug reagiert Frauchens Körper mit Leistungsverweigerung. Die ersten 5 km merkte sie noch nichts, und dann "womm" - die Beine wollten einfach nicht mehr. Weitere 6 km ging es noch mit Willenskraft und "das gibt´s doch gar nicht, bin doch gut trainiert, was soll das denn?" voran. Dann blieben die Beine einfach stehen. Einfach so. Meine Meinung als Coach: das sollte jeder erlebt haben. Einmal wenigstens, um zu wissen - man kann mit Willenskraft viel erreichen, aber nicht alles. Manchmal geht es einfach wirklich nicht. Und wenn man den Grund kennt, dann kann man reagieren. Wie Frauchen, mit Wut und Anmeldung für den Zeiler Halbmarathon Anfang November. Ihr Trainingszustand war ja bestens, und sie lief dann eine damalige Persönliche Bestzeit für den HM - trotz vieler vieler Höhenmeter. - DFL
Did finish last. Letzter. Tja, irgendeiner muss es ja sein. Ist ja logisch. Und trotzdem - der Letzte wird immer so mitleidig angeguckt. Und hat die ganze Zeit den Besenwagen im Nacken, also auch noch psychischen Stress. Ganz zu schweigen von den Zuschauern (falls noch welche da sind). Einmal hörten wir eine Passantin fragen "warum hört die denn nicht auf? Die ist doch mit weitem Abstand Letzte?"
Ganz einfach: wenn man kann, beendet man sein Rennen. Und jeder Läufer läuft sein Bestes, jedenfalls für diesen Tag: Peinlich berührt ist man trotzdem. Frauchen ist ja bekanntlich eher langsam, aber kommt doch in der Regel am Ende des zweiten Drittels des Läuferfeldes rein. Dieses Jahr am 1. Mai war es dann soweit - sie wurde letzte. Beim Moritzberglauf hier in der Region. Und hörte besagte Frage der Passantin. Die sie dann am liebsten ziemlich beschimpft hätte, denn besagte Passantin wäre wohl nicht einmal die bis dahin 5 km bergauf im Laufschritt gekommen. Mein Fazit: Wenn man sein Bestes gegeben hat, dann ist die Platzierung egal. Wichtiger ist die Zeit - die muss passen! - Regen
Ja, tut mir ja leid, aber Frauchen hasst Regen. Vor allem, im Regen zu laufen. Da tritt sie auch schon mal gar nicht an zu einem Wettkampf. Denn sie ist Brillenträgerin, läuft sehr ungern mit Käppi und hat so ziemliche Sichtprobleme bei Regen. Weniger schlimm ist es, wenn es mitten auf der Strecke anfängt zu regnen ... Aber einmal hat es sie komplett erwischt, fast vom ersten km an regnete es 2006 beim Gebirgstälerlauf in Oberstdorf. Erst nieselte es, dann ging es im gemütlichen Landregen über. Andauerndes Brilleputzen war angesagt, damit sie nicht über die Wurzeln und Steine auf den Trailabschnitten stolperte. Und besonders peinlich: Frauchen trägt keine Tights. Sondern im Sommer Shorts aus Baumwolle. Bekanntlich saugt sich Baumwolle voll. Bei Regen besonders gern. Und bekanntlich decken Regenlaufjacken ja nicht alles ab. Unten guckte ein Rand heraus. Der immer schwerer wurde ... und damit wurde der sichtbare Teil immer größer, denn die immer schwerer werdende Hose zog nach unten. Ein neuer unorthodoxer Laufstil war geboren: "ich halte mit einer Hand meine Hose fest", hehehe.
Bis bald Euer Iwan
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