Hallo Leute,
Frauchen war mit ihrer besten Freundin in Berlin, zur Leichtathletik-EM. Ich war nicht eingeladen .... nun ja, wer will auch schon die besten Läufer und Athleten Europas sehen? Ich doch nicht! Pffft!
Losgehen sollte es Donnerstag früh, Frauchen hatte einen Flug gebucht über Lufthansa, Eurowings 8 Uhr nach Berlin, denn sie hatten Karten für die Morning Session ab 10 Uhr (erster Tag der Siebenkämpferinnen). Rückflug dann Samstag Nachmittag mit Lufthansa über Frankfurt - direkt geht da samstags nichts - waren das noch seilige Zeiten mit Air Berlin ...
Seit Buchung mehrfache Abflugänderungen, zuletzt sollte es 8:20 Uhr losgehen. Frauchen war also (ohne mich, hatte ich das schon einmal betont?) pünktlich am Flughaben, eingecheckt, kleines Köfferlein aufgegeben, und wartete mit neuem Buch am Gate. "Wir bedauern, Ihnen mitteilen zu müssen, dass Flug Eurowings xyz nach Berlin Tegel annulliert ist". Wie bitte? Erstmal runter zum Lost&Found, dort sollte man das aufgegebene Gepäck abholen. Die wussten leider von nichts, auch nicht, dass die Maschine überhaupt annulliert war .... Also dann erstmal zum Eurowings-Schalter. Gefühlte 30 Parteien vor Frauchen. Endlich dran. "Also: entweder LH über München, dann 13 Uhr in Berlin, oder EW über Düsseldorf, kurz nach 12 Uhr in Berlin." "Dann München, mit Düsseldorf immer schon üble Erfahrungen gemacht." Klopf, Tipp, Hämmer auf Tastatur. "Geht nur über Düsseldorf". Also bestätigt, zurück zum Lost&Found, Köfferlein geholt, wieder zum Check in, neu aufgegeben ... dann zur Sicherheitskontrolle. Stopp, da war ja die frisch gekaufte Halbliterflasche Cola light. Die Zeit drängte, Frauchen ist geizig und wollte die Cola nicht verkommen lassen ... und leerte unter den zunehmend fassungslosen Blicken der Umstehenden die Flasche ohne abzusetzen. Ja, was halt so ein trainierter Läufer ist!
Maschine nach Düsseldorf leicht verspätet. Dann mit Bus hingekarrt worden. Irritierte Blicke der Meisten, Nostalgiegefühle bei Frauchen - es war noch eine noch-nicht-umgespritzte-alte-Air-Berlin-Maschine. Losgeflogen, gelandet. Soweit, so gut. Nächstes Boarding 10:35 Uhr, nun war es 10:10 Uhr, also wohl kein Problem ... mit Bus ans Terminal, erster Halt die "Endstation Düsseldorf"-Passagiere, zweiter Halt die Mehrzahl, die "Umsteiger". Rein durch die Glastür ins Terminalgebäude, im durch die Sonne aufgeheizten Glas-Treppenhaus hoch. Oben war nur leider die Tür ins Terminal abgeschlossen. Und unten inzwischen auch zu. Und kein Offizieller zu sehen .. Ungläubiges Gucken, bis es auch jeder der ca. 30 Wartenden kapiert hatte: "Du kommst hier nicht raus!" Mit Winken und Wedeln (denn wen hätte man denn anrufen sollen?) auf sich aufmerksam gemacht. Von draußen hielt dann einer, guckte rein und meinte "Oben durchgehen, bitte!" "Geht nicht, ist zu" "Muss offen sein!" "Ist es aber nicht!" Selbst hochgegangen, überzeugt. "Ich rufe jemanden ..." Auja, tolle Idee. Inzwischen 10:35 Uhr. Endlich offen, losgewetzt. Hechelnd das richtige Gate gesucht und gefunden. Verspätung. Wozu rennt man denn?
Mit 10 Minuten Verspätung einsteigen. Frauchen hatte den allerletzten Sitzplatz, letzte Reihe, ganz außen. Durchkämpfen. Was viele Mitreisenden unter "Handgepäck" verstehen, ist schon interessant. Und nein, man kann keinen 1 m-Koffer in das Fach über den Köpfen quetschen ... Tja, alle saßen. Boarding completed. Und es tat sich ...nichts. Bis sich der Captain meldete und meinte "wir würden uns sicher schon wundern, warum es nicht losgeht" Ja, Frauchen wunderte sich ... "Gucken Sie mal nach links, da ist ein Feuerwehreinsatz. Daher derzeit keine Losroll-Erlaubnis". Na gut, war eh schon zu spät für die Morning Session. Frauchens Freundin, aus Frankfurt kommend, war gut gelandet, hatte dann nach nur 1,5 Stunden Wartezeit auch schon ihren Koffer erhalten und war erstmal ins Hotel gefahren. Um dort auf Frauchen zu warten ... die in ihrer Maschine in Düsseldorf saß und auch wartete ...
Endlich ging es los. Flug ereignislos. Landung auch. Bloß dass der Flieger dann weder an einen Rüssel heran rollte noch auf eine Parkposition. Sondern halt mal da rum stand. Bis sich der Captain wieder meldete und meinte "die haben uns wohl schon abgeschrieben ... es ist keiner da, der uns auf die Parkposition winkt". Irgendwann kam dann auch der, und - oh Wunder - tatsächlich auch ein Bus, um die Passagiere zum Terminal zu fahren. Tja, aber doch nicht die aus den letzten Reihen! Bus voll, losgefahren, und anscheinend haben sie in Tegel nur einen Bus. Denn es dauerte genau 7 Minuten, bis der wieder auftauchte und die restlichen Passagiere zum Terminal brachte. Wo schon Frauchens Koffer fröhlich seine Runden drehte - ganz im Gegensatz zur Wartezeit bei Frauchens Freundin.
Dann nur noch zum Hotel nahe Ku´damm fahren, und schon war Frauchen bereit für die EM - zwar statt 10 Uhr halb zwei, und ziemlich entnervt, aber doch mit viel Vorfreude.
Sie hat ordentlich angefeuert, die Medaillenausbeute war gut, sie hat auch den Dreikampf aus 1. überhitzte S-Bahn-Fahren 2. "Bulette-in-Schrippe"-Essen (für uns Süddeutsche Frikadellenbrötchen) und 3. Nicht-dem-Shopping-Fieber verfallen gut gemeistert.
Und hier noch ein paar etwas andere Fotos mit etwas anderen Athleten - denn wie Ihr wisst, sind wir ja Duck-Fans:
Diese Plakate hingen übrigens im Olympiastadion!
So, nun aber Spaß beiseite, Trainingsernst her ... in drei Wochen ist Achenseelauf.
Bis bald Euer Iwan
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Sonntag, 12. August 2018
Dienstag, 24. Mai 2016
Ein Wochenende auf Mallorca
Hallo Leute,
neulich war das Wetter so mies und kalt, dass ich meine Schnauze voll hatte. Und mir und meinen Menschen einen Kurzaufenthalt auf Mallorca verordnet habe. Quasi "Urlaub im Zeitraffer": Freitags mittag hin, Sonntags abends zurück. Es stand auch kein Rennen an ... einfach nur Sonne und Wärme genießen, gut futtern (ich) und Frauchen zum Lauftraining scheuchen.

Los ging es wie gesagt Freitag Vormittag. Erstmals durfte ich in den VIB (Very Important Bear) Bereich von Air Berlin, weil wir ja aktuell die Silbercard (ehrlich erflogen) haben. Ganz nett da, so ohne das gewöhnliche Volk, hüstel. Gefährlicher war es schon vorher, bei der Kofferabgabe: wir ganz entspannt auf dem roten Teppich an ca. 100 Wartenden in der "normale-Leute-müssen-anstehen-zum Checkin"-Schlange vorbeigetänzelt, sehr böse Blicke inklusive. Der Flug selbst war dann entspannt, ich habe viel zum Fenster herausgeschaut und die verschneiten Schweizer Alpen bewundert. Beim Aussteigen war die Stewardess hartherzig - nur ein Schokoherz für Frauchen und mich zusammen, da konnte ich noch so niedlich gucken ...
Mietwagen eingesammelt, beim Hotel in Port d´Alcudia mit großem Hallo eingecheckt. Normalerweise sind wir nämlich immer erst Ende September dort ... also große Verwunderung beim Personal an der Rezeption und den Stammkellnern. Schnell erklärt ... dann stieg Frauchen in die Laufklamotten, Herrchen ging an den Strand, ich riss mir gleich mal das Willkommensgeschenk (eine Flasche Hierbas) unter die Tatze.
Und so vergingen die 2,5 Tage auch sehr schnell. Frauchen machte 3 Läufe und versuchte alle Laufstrecken, für die sie sonst 2 Wochen zur Verfügung hat, abzuklappern und zu kombinieren. Das Wetter war für sie prima: kein Wölkchen, rund 25 Grad, hohe Luftfeuchtigkeit. Entweder lag es daran oder an mir tollem Coach, aber sie hat erstmals mit 44:11 min. für die Strecke hoch zum Coll Baix unter 45 min gebraucht - und zwar im normalen Trainingslaufmodus, also Wohlfühltempo statt Tempolauf. Retour den Berg runter musste sie übrigens eine größere Ansammlung wilder Ziegen umlaufen, die den Weg für sich beanspruchten. Herrchen planschte im Meer herum, ich war auch am Strand (sehr befremdete Blicke inklusive. Haben die Leute denn noch nie einen Bären gesehen?)
Sonntag gab es dann noch das obligatorische Abschlussessen in Cala Ratjada direkt am Meer. Jammjamm, ich mag feurige Albondigas (klingt besser als Fleischbällchen, gell?) zum Fressen gern!
Dann schluchzend zum Flughafen, Auto abgeben und rein in den Flieger. Bei der Landung in Nürnberg gab es übrigens ein Novum für mich: zweimal gelandet .. wie das geht? Ganz einfach, wir waren schon quasi unten, ca. 1 Meter über dem Boden, da beschleunigte die Maschine wieder stark und zog sehr steil nach oben. Und bis dann endlich die Durchsage kam "wir hatten zu viel Rückenwind, mussten durchstarten und versuchen es jetzt von der anderen Seite", war doch ziemlich Unruhe im Flieger. Denn draußen gab es auf einmal grellen Blitz - uns hatte aber keiner gesagt, dass gerade ein Gewitter niederging. Und die Stewardessen liefen durch den Mittelgang, was auch nicht gerade normal während des Lande-, ähem, Startvorgangs ist ...
Naja, jetzt sind wir wieder da, das graue Wetter ist auch wieder da, es schüttet den ganzen Tag. Da zähle ich doch die Tage, bis ich wieder nach Mallorca kann!
Bis bald Euer Iwan
neulich war das Wetter so mies und kalt, dass ich meine Schnauze voll hatte. Und mir und meinen Menschen einen Kurzaufenthalt auf Mallorca verordnet habe. Quasi "Urlaub im Zeitraffer": Freitags mittag hin, Sonntags abends zurück. Es stand auch kein Rennen an ... einfach nur Sonne und Wärme genießen, gut futtern (ich) und Frauchen zum Lauftraining scheuchen.
Und so vergingen die 2,5 Tage auch sehr schnell. Frauchen machte 3 Läufe und versuchte alle Laufstrecken, für die sie sonst 2 Wochen zur Verfügung hat, abzuklappern und zu kombinieren. Das Wetter war für sie prima: kein Wölkchen, rund 25 Grad, hohe Luftfeuchtigkeit. Entweder lag es daran oder an mir tollem Coach, aber sie hat erstmals mit 44:11 min. für die Strecke hoch zum Coll Baix unter 45 min gebraucht - und zwar im normalen Trainingslaufmodus, also Wohlfühltempo statt Tempolauf. Retour den Berg runter musste sie übrigens eine größere Ansammlung wilder Ziegen umlaufen, die den Weg für sich beanspruchten. Herrchen planschte im Meer herum, ich war auch am Strand (sehr befremdete Blicke inklusive. Haben die Leute denn noch nie einen Bären gesehen?)
Sonntag gab es dann noch das obligatorische Abschlussessen in Cala Ratjada direkt am Meer. Jammjamm, ich mag feurige Albondigas (klingt besser als Fleischbällchen, gell?) zum Fressen gern!
Dann schluchzend zum Flughafen, Auto abgeben und rein in den Flieger. Bei der Landung in Nürnberg gab es übrigens ein Novum für mich: zweimal gelandet .. wie das geht? Ganz einfach, wir waren schon quasi unten, ca. 1 Meter über dem Boden, da beschleunigte die Maschine wieder stark und zog sehr steil nach oben. Und bis dann endlich die Durchsage kam "wir hatten zu viel Rückenwind, mussten durchstarten und versuchen es jetzt von der anderen Seite", war doch ziemlich Unruhe im Flieger. Denn draußen gab es auf einmal grellen Blitz - uns hatte aber keiner gesagt, dass gerade ein Gewitter niederging. Und die Stewardessen liefen durch den Mittelgang, was auch nicht gerade normal während des Lande-, ähem, Startvorgangs ist ...
Naja, jetzt sind wir wieder da, das graue Wetter ist auch wieder da, es schüttet den ganzen Tag. Da zähle ich doch die Tage, bis ich wieder nach Mallorca kann!
Bis bald Euer Iwan
Dienstag, 8. März 2016
Wie verprelle ich treue Kunden?
Hallo Leute,
in den letzten Wochen haben wir ein Paradebeispiel dafür erlebt, wie man Stammkunden nachhaltig verärgert. Ich bin ja nun sehr gern unterwegs, Frauchen auch, und ab einer gewissen Entfernung nimmt man halt das Flugzeug. Herrchen "darf" auch ab und zu mit, hehehe. Jetzt sein Problem: er fliegt ungern, ihm wird schnell unwohl. Also muss es immer ein Fensterplatz weit vorn sein. Unsere "Stamm"-Airline ist Air Berlin. Sitzplatzereservierung kostet immer extra oder gab es gar nicht, deswegen hat Frauchen seit Jahren gegen eine immer höhere Jahresgebühr die Servicecard gekauft. Da war die Sitzplatzreservierung dann kostenlos. Ein einfaches Rechenexempel: Jahrespreis 120 Euro, Sitzplatzreservierung früher 10, inzwischen ca. 24 Euro, 2 Personen hin und zurück - da lohnt sich die Servicecard schon ab 2 Reisen pro Jahr. Denn Frauchen soll ja neben Herrchen sitzen (obwohl sie dann immer den undankbaren Mittelplatz hat), und ich brauche keinen eigenen Sitzplatz. (Naja, ich hätte schon gern einen, aber dann müste Frauchen auch ein Ticket für mich bezahlen und der Spaß ist ihr dann doch zu teuer ...)
Hat auch immer gut geklappt. Seit Anfang diesen Jahres hat Air Berlin aber eine neue Preispolitik. Vordere Reihen kosten extra, auch wenn man die Servicecard gekauft hat. Dann zwar weniger, aber trotzdem. Ist ja alles verständlich, wenn man um die klamme Situation der Airline weiß. Und absolut legitim. Was aber nicht legitim ist, sondern eigentlich ein Vertragsbruch - wenn man bestehende, bestätigte Sitzplatzreservierungen aus der Zeit vor der neuen Preispolitik einfach ignoriert und die Leute in die hinteren Reihen verfrachtet. So bei den letzten 4 Flügen passiert. Um präzise zu sein, nicht nur nach hinten, sondern - besonders apart - in eine Reihe ohne Fenster. Höfliche Reklamation, minutenlange Diskussion am Schalter (denn beim Web Check in konnte man gar nichts ändern) brachten zweimal eine bessere Reihe weiter vorne, zweimal nichts. Bis auf den tröstlichen Rat "haben wir in letzter Zeit öfter, fliegen Sie das nächste Mal nicht mehr mit Air Berlin".
Das werden wir übrigens beherzigen - den nächsten Spanien-Trip haben wir jetzt über die Airline mit dem Kranich gebucht. Schade. So kommt dieses Geschäftsgebaren - sich denselben Sitzplatz quasi zweimal bezahlen zu lassen - Air Berlin im Endeffekt sicher teurer zu stehen, als wenn sie bestehende Verträge erfüllt hätten.
P.S. Heute vor einem Jahr bin ich auch gerade mit Air Berlin geflogen, von Palma zurück. Warum ich das so genau weiß? Heute ist Weltfrauentag, da ist Frauchen auf Mallorca im Rahmen des 261er bei einem 10 km-Lauf gestartet, und ich habe mit ihr gefinisht. Schöne Erinnerung, direkt vor der Kathedrale im Palma ...
Bis bald Euer Iwan
in den letzten Wochen haben wir ein Paradebeispiel dafür erlebt, wie man Stammkunden nachhaltig verärgert. Ich bin ja nun sehr gern unterwegs, Frauchen auch, und ab einer gewissen Entfernung nimmt man halt das Flugzeug. Herrchen "darf" auch ab und zu mit, hehehe. Jetzt sein Problem: er fliegt ungern, ihm wird schnell unwohl. Also muss es immer ein Fensterplatz weit vorn sein. Unsere "Stamm"-Airline ist Air Berlin. Sitzplatzereservierung kostet immer extra oder gab es gar nicht, deswegen hat Frauchen seit Jahren gegen eine immer höhere Jahresgebühr die Servicecard gekauft. Da war die Sitzplatzreservierung dann kostenlos. Ein einfaches Rechenexempel: Jahrespreis 120 Euro, Sitzplatzreservierung früher 10, inzwischen ca. 24 Euro, 2 Personen hin und zurück - da lohnt sich die Servicecard schon ab 2 Reisen pro Jahr. Denn Frauchen soll ja neben Herrchen sitzen (obwohl sie dann immer den undankbaren Mittelplatz hat), und ich brauche keinen eigenen Sitzplatz. (Naja, ich hätte schon gern einen, aber dann müste Frauchen auch ein Ticket für mich bezahlen und der Spaß ist ihr dann doch zu teuer ...)
Hat auch immer gut geklappt. Seit Anfang diesen Jahres hat Air Berlin aber eine neue Preispolitik. Vordere Reihen kosten extra, auch wenn man die Servicecard gekauft hat. Dann zwar weniger, aber trotzdem. Ist ja alles verständlich, wenn man um die klamme Situation der Airline weiß. Und absolut legitim. Was aber nicht legitim ist, sondern eigentlich ein Vertragsbruch - wenn man bestehende, bestätigte Sitzplatzreservierungen aus der Zeit vor der neuen Preispolitik einfach ignoriert und die Leute in die hinteren Reihen verfrachtet. So bei den letzten 4 Flügen passiert. Um präzise zu sein, nicht nur nach hinten, sondern - besonders apart - in eine Reihe ohne Fenster. Höfliche Reklamation, minutenlange Diskussion am Schalter (denn beim Web Check in konnte man gar nichts ändern) brachten zweimal eine bessere Reihe weiter vorne, zweimal nichts. Bis auf den tröstlichen Rat "haben wir in letzter Zeit öfter, fliegen Sie das nächste Mal nicht mehr mit Air Berlin".
Das werden wir übrigens beherzigen - den nächsten Spanien-Trip haben wir jetzt über die Airline mit dem Kranich gebucht. Schade. So kommt dieses Geschäftsgebaren - sich denselben Sitzplatz quasi zweimal bezahlen zu lassen - Air Berlin im Endeffekt sicher teurer zu stehen, als wenn sie bestehende Verträge erfüllt hätten.
Bis bald Euer Iwan
Freitag, 16. Juli 2010
Servicewüste Deutschland
... oder wie ich am besten meine Kunden vergraule
Hallo Leute,
heute mal wieder live aus dem Leben: Frauchen hat seit langem eine Bonusmeilenkarte von Air Berlin. Seit einigen Jahren muss man dann jährlich einen saftigen Preis zahlen (60 Euro), und dann hat man Sitzplatzreservierung inklusive. Wichtig für Herrchen, er will immer möglichst weit vorne und (ein Muß!) am Fenster sitzen. Jetzt hatte Frauchen Anfang April für nächste Woche einen Flug Nürnberg - Berlin gebucht, mit Sitzplätzen 2 E/F. Gestern kam eine neue Bestätigung/Rechnung/ETIX. Erst nach sehr sehr sehr genauem Lesen der 7 Seiten fiel die Änderung auf: Sitzplätze nun 18 D/F. Nicht akzeptabel. Also die Servicehotline angerufen, für 14 Cent die Minute erstmal Belehrungen, Infos, wenn man das wolle, solle man das drücken, ansonsten warten .... und irgendwann dann eine freundliche Air Berlin-Dame dran. Die nach Erläuterung des Anliegens erklärte, es könne ja auch eine größere Maschine jetzt sein, bei denen beginne die Economy-Class erst weiter hinten. Wenn zum Beispiel der Airbus nur in Berlin zwischenlande und dann nach Bangkok weiterflöge. Hört sich plausibel an - für alle, die den Nürnberger Flughafen nicht kennen. Da fliegen keine Übersee-Jets ab! Also weitergeforscht, es war dann eine kleinere Maschine. Und da sei die rechte Seite leider schon komplett belegt. Links ginge maximal Reihe 9. Auf die Frage, warum alle anderen Plätze weg wären, wenn man extra dafür zahle, zu reservieren, und dies nun auch schon vor 10 Wochen gemacht hätte, kam unterschwellig durch: die anderen haben einen höheren Frequent Traveller-Status als Frauchen. Sie darf blechen, aber Leistung gibt es nicht dafür. Naja, geschieht ihr andererseits auch recht, denn sie hatte ja nur 2 Plätze reserviert, und keine 3: ich muss mal wieder zuhause bleiben. Da gehe ich jetzt schon mal das Fernsehprogramm studieren.
Bis bald Euer Iwan
Hallo Leute,
heute mal wieder live aus dem Leben: Frauchen hat seit langem eine Bonusmeilenkarte von Air Berlin. Seit einigen Jahren muss man dann jährlich einen saftigen Preis zahlen (60 Euro), und dann hat man Sitzplatzreservierung inklusive. Wichtig für Herrchen, er will immer möglichst weit vorne und (ein Muß!) am Fenster sitzen. Jetzt hatte Frauchen Anfang April für nächste Woche einen Flug Nürnberg - Berlin gebucht, mit Sitzplätzen 2 E/F. Gestern kam eine neue Bestätigung/Rechnung/ETIX. Erst nach sehr sehr sehr genauem Lesen der 7 Seiten fiel die Änderung auf: Sitzplätze nun 18 D/F. Nicht akzeptabel. Also die Servicehotline angerufen, für 14 Cent die Minute erstmal Belehrungen, Infos, wenn man das wolle, solle man das drücken, ansonsten warten .... und irgendwann dann eine freundliche Air Berlin-Dame dran. Die nach Erläuterung des Anliegens erklärte, es könne ja auch eine größere Maschine jetzt sein, bei denen beginne die Economy-Class erst weiter hinten. Wenn zum Beispiel der Airbus nur in Berlin zwischenlande und dann nach Bangkok weiterflöge. Hört sich plausibel an - für alle, die den Nürnberger Flughafen nicht kennen. Da fliegen keine Übersee-Jets ab! Also weitergeforscht, es war dann eine kleinere Maschine. Und da sei die rechte Seite leider schon komplett belegt. Links ginge maximal Reihe 9. Auf die Frage, warum alle anderen Plätze weg wären, wenn man extra dafür zahle, zu reservieren, und dies nun auch schon vor 10 Wochen gemacht hätte, kam unterschwellig durch: die anderen haben einen höheren Frequent Traveller-Status als Frauchen. Sie darf blechen, aber Leistung gibt es nicht dafür. Naja, geschieht ihr andererseits auch recht, denn sie hatte ja nur 2 Plätze reserviert, und keine 3: ich muss mal wieder zuhause bleiben. Da gehe ich jetzt schon mal das Fernsehprogramm studieren.
Bis bald Euer Iwan
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