Donnerstag, 24. Januar 2013

Run Disney ... geschafft!

Hallo Leute,

Frauchen ist wieder da aus Florida. Braungebrannt, mit vielen Bildern und Erlebnissen. Demnächst davon mehr von meinem Bären-Vertreter, Fozzie, der die ganze Reise begleitet hat. Ihn haben sie ja ohne ESTA einreisen lassen ... Jetzt aber erstmal zum Disney Run. Als Coach habe ich gut gearbeitet, Frauchen kam gut durch und landete im vorderen Fünftel (sonst sind wir immer eher bei den Gemütlichen im hinteren Drittel!). Im Warmen laufen kann sie halt besser als bei Kälte. Ansonsten war aber alles ganz anders als bei Läufen hier in Europa, bzw. speziell in Deutschland. Sie hatte ja Bedenken, wie das mit 25.000 Startern denn gehen solle, bei Abholung Startunterlagen am Vortag, und dann Einsortieren in die verschiedenen Startblöcke. Zum großen Erstaunen: alles gar kein Problem. Alle wurden gleich so geleitet und geführt, dass es kein Verlaufen oder Verzögerungen gab. Sehr positiv: ausreichend Parkplätze. Mehr als genug Dixie-Klos (bei uns steht man ewig davor, auch bei nur 1.000 Startern, dort maximal 4 Minuten). Tolles Starterpackage mit schickem Laufshirt, sehr ausgearbeiteter Finisher-Donald-Duck-Medaille, Freßpaket im Ziel für jeden, und noch ein paar Gutzis. Negativ: um viertel vor 3 aufstehen müssen, um rechtzeitig um halb fünf den Weg in den eigenen Startblock antreten zu können. Überall übrigens Hinweise, dass es wärmer als sonst um die Jahreszeit wäre und man viel trinken solle. Frauchen traf im Startblock eine Läuferin aus Köln, die vor 2 Jahren schon mal dort gestartet ist - bei Null Grad. Dafür fährt man doch nicht noch Florida! Frauchen hatte 16 Grad morgens um halb sechs. Und weiter gehts mit den Unterschieden: Ausreichend Platz im Startblock, kein Hauen/Stechen/Vordrängeln, viele Verkleidete (Minnie Maus, Robin Hood, Tigger, Buzz Lightyear usw.). Vorne Bühne mit Riesenleinwand und Bespaßung durch Micky, Donald, Goofy und Jeff Galloway (immer Olympionike im Marathon). Jeder Startblock (und es gab 9 davon!) wurde mit separatem Startschuss durch Donald, extra Sprüchen und extra Feuerwerk losgeschickt in die Nacht. Davor gab es noch für alle die US-Nationalhymne, und sehr viele haben mitgesungen. Das stelle man sich mal in Deutschland vor!
Die meisten Kilometer beim HM läuft man über die Verbindungsstraßen zwischen Epcot (Start und Ziel) und Magic Kingdom. So alle 2 km stehen Disney-Figuren, und je nach Gusto haben sich dann Läufer angestellt, um sich mit A- und B-Hörnchen, Donald & Daisy, Buzz usw. fotografieren zu lassen. So kamen dann auch die langsameren Zeiten zustande! Aus dem Nachtdunkel dann ins hell erleuchtete Magic Kingdom, mit voller Musik und Zuschauern über die Main Street durchs illuminierte Cinderella-Castle - das brachte auch Nicht-Disney-Fans eine Gänsehaut. Zurück Richtung Epcot wurde es langsam hell, und bei den letzten km waren noch zwei fiese Anstiege Brücken hoch eingebaut. Ebenfalls sehr positiv: so ab km 15 standen überall Helfer an der Strecke, die andauernd positiv anfeuerten. Bei km 19 zwei Moderatoren, die per Mikro durchsagten, wer gerade vorbeilief ...also sehr kurzweilig und motivierend. Beim Zieldurchlauf hat dann Micky jeden Läufer, der wollte, abgeklatscht. Und auch das Rausgehen aus dem Zielbereich, bzw. dann vom Parkplatz runterkommen, lief bei 25.000 mal mindestens 2 (Läufer plus Begleiter) absolut ruhig, ohne Staus usw. ab. Frauchens Fazit: "Great fun!"
Und seit sie wieder da sind, schnattern sie und Fozzie mich voll mit ihren Urlaubserlebnissen. Sobald ich nicht mehr ganz von Neid zerfressen bin, werde ich hier berichten!
Bis bald und "have a great day" (würde man dort überall sagen, behauptet Fozzie)
Euer Iwan

Dienstag, 8. Januar 2013

Auf zum Disney-Halbmarathon

Hallo Leute,
... würde ich gern rufen, aber leider gilt der Reiseaufruf nicht für mich. Schluchz. Da macht man als Coach sein Frauchen fit, und darf dann nicht mit zum Anfeuern. Gemeinheit. Aber Herrchen meint, ich würde keine ESTA für die Einreise in die USA kriegen. Und die wäre für Bären ab 20 Zentimeter Körpergröße zwingend erforderlich. Habe ich zwar noch nie gehört, diese Regel, aber nun gut. Riskieren will ich es nicht, mit dem nächsten Flieger Richtung Heimat geschickt zu werden!
Dafür hat mir Frauchen zwei Sachen fest versprechen müssen:
  1. Ich darf dieses Jahr auf jeden Fall mit nach Mallorca.
  2. Sie bringt mir ein Autogramm von Donald Duck aus Orlando mit.
(und ganz unter uns, vertraulich: Startzzeit für Frauchen ist 5:49 Uhr, sie muss um 5 Uhr im Startblock sein - bin ich heilfroh, dass ich nicht so früh aufstehen muss!)

Und keine Angst, dass ich danach nichts zu erzählen weiß. Ich schicke einen kompetenten Bärenvertreter mit. Fozzie, der mit seinen knapp 4 Zentimeter (wenn er sich streckt und reckt) keine ESTA beantragen muss. Und schon Reiseerfahrung hat. Der wird uns alles Wissenswerte vom Disney Run und vom American Way of Life berichten - stay tuned (Ihr seht schon, ich hatte mein Englisch auf Vordermann gebracht ...).
Bis bald
Euer Iwan

Donnerstag, 3. Januar 2013

Auf ein Neues!

Hallo Leute,
auch gut "rübergerutscht"? Wobei ich mir ja schon immer die Frage gestellt habe, was "einen guten Rutsch haben" bedeutet ... außer für Eisläufer, Skifahrer usw. Frauchen meint, sie hat eine Erläuterung gelesen, dass es aus dem Jiddischen käme und ursprünglich "ein gutes Rosch" ( Rosch ha-Schana, jüdisches Neujahrsfest) gehießen habe. Gut möglich, auch das "es zieht wie Hechtsuppe" kommt ja aus einer Verballhornung eines jiddischen Begriffs. Äh, wie bin ich jetzt darauf gekommen? Ach ja, Neujahr.
Jetzt startet wieder ein neues Jahr. Viele haben gute Vorsätze, die ersten sind schon wieder vergessen. Jedes Jahr dasselbe. Ganz ehrlich, ich frage mich sowieso, warum die Silvesternacht so etwas Besonderes sein soll. Bei uns flatterte nur eine vollkommen panisches Meise gegen 22 Uhr auf der Terasse herum und gegen die Balkontür, weil die ersten Böller und Raketen draußen losgingen. Wobei ich beim nächsten Thema bin: muss man soviele Böller und Feuerwerk verpulvern? 130 Mio. Euro? Wenn jeder davon nur die Hälfte gekauft hätte, und den Rest gespendet an soziale und Tierschutz-Projekte, dann wäre immer noch "Krachpengbumm-Leucht" gewesen und Notleidende hätten trotzdem was abgehabt. Netter Nebeneffekt: die Straßen wären nur halb so dreckig. Kein Bär würde seine Höhle so zuwutzen wie Menschen in der Silvesternacht die Straßen - ist ja egal, wozu gibt es die Müllabfuhr?
Also nix Neues im neuen Jahr. Auch die absolut überflüssigen Meldungen kommen. Da lese ich im Videotext "ADAC warnt vor Rückreisewelle" - ist ja legitim und sicher zu erwarten. Wie jedes Jahr. Was der geneigte Leser sicher als weitere Info braucht: Hauptreisetage werden Samstag und Sonntag sein, weil dann die Ferien zu Ende gehen. Und der ADAC ist ganz schlau und weist darauf hin, dass Autofahrer am Wochenende mit den meisten Staus "Samstag und Sonntag zwischen 9 und 20 Uhr" zu rechnen haben. Welch´ große Weisheit. Welch´ genaue Prognose. Da wäre ich selbst nicht drauf gekommen, dass tagsüber mehr Autos unterwegs sind als nachts. Ich versuche mich auch mal als Prophet: 2013 wird 365 Tage haben, nachts wird es dunkler als tagsüber sein, und am Jahresende gibt es Silvester. Na, wie mache ich mich?
Bis bald Euer Iwan

Sonntag, 30. Dezember 2012

Ganz persönlicher Jahresrückblick

Hallo Leute,
noch 37 Stunden im Jahr 2012 ... da schließe ich mich doch gleich mal den ganzen TV-Sendern an und veranstalte meinen ganz persönlichen Jahresrückblick (damit bin ich immerhin rund 4 Wochen später dran als RTL & Co. - glauben die, der Dezember gehört nicht mehr zum Jahr?).
  1. Januar: wenig los gewesen. Schnee- und kältefrei bis genau zu dem Samstag, an den wir zu dritt nach Berlin zum Udo Lindenberg-Musical gefahren sind. Da legte der Winter dann los. Schneefall bis kurz vor Berlin. 400 km Rutschpartie, davon runde 60 km = 60 Minuten direkt hinter Streufahrzeugen her. Vom Rücksitz aus, wo ich immer throne, sieht man das ja nicht ganz so gut, was vielleicht ein Glück war.
  2. Februar: minus 20 Grad. Mag ich gar nicht; wie sich ein paar Wochen später herausstellte, auch die Pflanzen auf der Terasse nicht - siehe April.
  3. März: Frauchen macht Urlaub auf Mallorca, und ich durfte wieder mal nicht mit. Das muss sich 2013 ändern!
  4. April: Ostern mit vielen leckeren Süßigkeiten für mich. Frauchen durfte davon ja leider nichts essen, denn der läuferische Saisonhöhepunkt musste gut vorbereitet werden, da muss man schon mal 3 Monate lang auf Süßkram verzichten! Und ein Samstag wurde der 70 %-igen Neuausstattung der Terasse gewidmet - wie gesagt, fast alles erfroren. Gartenmärkte überfüllt, unterschiedliche Meinungen zwischen Herrchen, Frauchen und mir, was schön ist und gekauft werden sollte ...nun ja, ich schätze Meinungsvielfalt, solange am Ende das gemacht wird, was ich will!
  5. Mai. Schweigen wir. Ich sage nur "Finale dahoam". Wir waren in Lenggries. Kleiner Bildschirm, aber das, was zu sehen war, hat mir gereicht.
  6. Juni: Auf zum Lauf des Jahres - Aletschgletscher Halbmarathon. Ich als Coach immer mittendrin statt nur dabei. Legendäre Fotos von mir auf dem verschneiten Furkapass, auf dem verschneiten Bettmerhorn, zwischen Enzianen (Blumen, nicht Schnaps!) auf der Wiese. Was in Erinnerung bleibt: s**teuer, die Schweiz. Lange Autofahrt.
  7. Juli: da hatte ich Geburtstag, also immer ein guter Monat. Ansonsten der einzige dieses Jahr, in dem ich keinen Schnee gesehen habe!
  8. August: angeblich der heißeste Monat. Wir schon wieder in Vorbereitung auf den Achenseelauf. Ende August bei 24 Grad dorthin gefahren. Am nächsten Tag Temperatursturz, 5 bis 6 Grad, bis kurz vor unser Quartier herunter Schnee. Habe ich irgendetwas an mir, was Schnee anzieht?????
    Ach ja, und eigentlich ganz nebensächlich, ich erwähne es ja kaum: Mein erstes Buch wurde veröffentlicht!
  9. September: Und ich habe wieder einmal einen Halbmarathon mit Zieldurchlauf beendet. Rund um den Brombachsee, Frauchen hat mich auf den letzen km dann getragen. Schon ein feines Gefühl, durchs Ziel zu kommen!
  10. Oktober: siehe März. Immer dasselbe! Und Ende Oktober waren wir in Oberstaufen - muss ich noch sagen, wie das Wetter war? Schnee auf meiner Schnauze ...
  11. November: Dunkel, kalt, bei mir Vorfreude auf Weihnachten, bei Frauchen Mißmut, weil sie ja schon wieder ins Halbmarathon-Training einsteigen musste.
  12. Dezember: 24 Türchen zu öffnen bis zur Bescherung. Weltuntergang ist ausgefallen. Endlich mal schöne warme Weihnachten. Eine Tante war zu Besuch, die ich rund 30 Jahre nicht mehr gesehen hatte - und doch gleich wiedererkannt!
Ihr seht, für einen kleinen Bären hatte ich ziemlich viel um die Ohren. Jetzt freue ich mich auf 2013 - da gehts bald nach Florida zum Disney Halbmarathon. Euch allen einen guten Rutsch - wir lesen uns im nächsten Jahr!
Bis dahin Euer Iwan

Samstag, 22. Dezember 2012

Hinterm 21. geht´s weiter ...

Hallo Leute,

war wohl nix mit Weltuntergang gestern. Oder ich habe ihn verschlafen. Blöd für die, die sich darauf verlassen haben. Und heute in die Geschäfte rennen müssen, um doch noch Geschenke für Weihnachten zu kaufen!
Am Mittwoch früh dachten wir ja kurz, der Weltuntergang hätte sich verfrüht. Denn unser Außenthermometer zeigte auf einmal, morgens um halb sieben, schlappe 58,1 Grad an. Denn ehrlich gesagt, wie merkt man eigentlich einen Weltuntergang? Hätte ja sein können, dass wir langsam verbruzzeln ... war dann aber doch nur eine Batterie am Ende, keine Apokalypse.
Über dem ganzen Weltuntergangsrummel ging unter, dass am 21.12. auch ein Tag zum Freuen war. Erstens: die Tage werden wieder länger! Juchhu. Endlich.
Zweitens startete ein Kumpel von Frauchen ein sehr interessantes und unterstützenswertes Projekt. Nennt sich Helden der Stadt. Damit sollen Spenden für soziale Projekte generiert werden, oder auch generell soziale Projekte vorgestellt werden. Für alle möglichen Städte Deutschlands. Ist noch in der Betaphase, aber man kann sich jetzt schon informieren.
Wir (naja, um genau zu sein, Frauchen, ähem) spenden ja sehr viel für Tiere und den WWF. Aber gerade jetzt in der Weihnachtszeit und in unserer Zeit des Überflusses ist es doch wichtig, auch an andere zu denken. Und zu helfen, sei es mit Geld, sei es mit Tatkraft. Deswegen stelle ich das Projekte Helden der Stadt hier vor, denn als Bär habe ich kein Geld zum Spenden. Viel Erfolg den beiden Helden-Vätern Magnus und Daniel!
Und falls ich vor Heiligabend nicht mehr an den PC komme - Euch allen frohe Weihnachten (und mir die Dominosteine).
Bis bald Euer Iwan

Sonntag, 16. Dezember 2012

Wie macht man sich zum Affen?

Hallo Leute,

was es nicht alles gibt an Gedenktagen ... Tag der Zahnbürste, Tag des Handtuches, Tag des Kusses. Freitag beispielsweise war Tag der Affen. Kein Witz. Und zufälligerweise hat sich mein Frauchen gerade an dem Tag zum Affen gemacht, hehehe. Sie hatte Weihnachtsfeier vom Büro aus. Beim Vietnamesen. (Typisches Weihnachtsessen halt ;-)) Sie als kulinarischer Banause mit Vorliebe für italienische, amerikanische, australische und deutsch / österreichische Küche war da genau richtig. Zum Mitschreiben: es gab weder Pasta, noch Kaiserschmarrn, weder Steak noch Burger. Also hat sie das aus ihrer Sicht kleinste Übel bestellt. Sushi mit Garnele. Die seien ja auch ganz gut gewesen, aber die Beilage. Salat aus Sprossen und Selleriescheiben. Ich wäre ja grundsätzlich mißtrauisch und würde immer erstmal vorsichtig probieren. Frauchen nicht, Sellerie kennt sie ja, klar. Und volle Kanne in eine große Scheibe reingebissen. War nur leider Ingwer. Sie jammert heute noch, zwei Tage später, über Geschmack und Schärfe. Tja. Habe sie zur Strafe heute gleich mal auf einen Zweistundenlauf geschickt, denn in weniger als vier Wochen ist Startschuß zum Disney-Halbmarathon.
Und ich habe mich auch für Euch zum Affen gemacht, indem ich mich mit Weihnachtsmützchen habe fotografieren lassen. Ich wünsche Euch jedenfalls noch schöne Adventstage mit viel leckerem Freßchen, und mir noch viele weiße Dominosteine - erwähnte ich vielleicht schon das ein oder andere Mal, dass ich die mag?
Bis bald Euer Iwan

Dienstag, 11. Dezember 2012

Verkehrte Welt in Vogelhausen

Hallo Leute,

wie Ihr vielleicht noch wisst, wohnen wir ja im dritten Stock mit großer Terrasse. Und füttern im Winter alles was kreucht und fleucht. Ich bin immer sehr gespannt, was da so ankommt zum Futtern. Derzeit sind es zwei Eichhörnchen (ein schwarzes, ein rotes, beide sich spinnefeind und futterneidisch), eine Kleiberfamilie mit insgesamt 7 Mitgliedern (wildes Schwätzen, sprich Tschilpen, beim Fressen), zwei Amseln und diverse Meisen und Spatzen. Aber irgendwie verkehrte Welt ....
Die Meisen fressen am liebsten die für die Eichhörnchen vorgesehenen Erdnüsse. Die Eichhörnchen wiederum sind ganz wild auf die Sonnenblumenkerne. Ebenso die Kleiber. Und die Amseln picken genüsslich an den Meisenknödeln herum.
Also wenn ich mir vorstelle, ich müsste mir jetzt da draußen in der Kälte popelige Körner reinziehen - neee Danke! Ich bevorzuge Gänsebraten mit Rotkraut zu dieser Jahreszeit ...
Bis bald Euer Iwan

P.S. Zwei Gewinner haben sich gemeldet, die Laufratgeber an Iwan-Fan (guter Nickname!) und Haile_II sind unterwegs. Die anderen drei Gewinner wollen jetzt wohl doch nicht? Bitte melden ....